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nachblitzcnden Reisetag beschließen; die prosaischen Felder desLebens werden ihnen, wie in Italien die wirklichen, von poe-tischen Myrten nmkränzt, und die leeren Pappeln von Trau-ben erstiegen.
Vnlt lobte ihn wegen der Gemscnartigkeit, womit er, wieer sehe, von Gipfeln zu Gipfeln setze über Abgründe. „DerMensch soll, versetzte Walt, das Leben wie einen hitzigen Fal-ken auf der Hand sorttragen, ihn in den Aether anflafsen undwieder herunter rufen können, wie cs nöthig ist, so denk' ich."
— „Der Mars, der Saturn, der Mond und die Kometenohne Zahl stören (antwortete Vnlt) unsere Erde bekanntlichsehr im Laufe; — aber die Erdkugel in uns, sehr gut dasHerz genannt, sollte beim Henker sich von keiner fremden lau-fenden Welt aus der Bahn bringen lassen, wenn's nicht etwaeine solche thnt, wie die weise Pallas — oder die reiche Zcres
— und die schöne Venus, die als Hesper und als Luzifer dieErdbewohner schön mit dem lebendigen Merkur verbindet.—Und erlauben Sie es, mein Herr, so werfen wir heute unsereSoupers zusammen, und ich speise mit hier vor der Bresche,wo das Mondsvicrtel in der Suppe schwimmen, und die Abend-röthe den Braten übergolden kann."
Walt sagte heiter Ja. Auf Reisen macht man Abendslieber romantische Bekanntschaften als Morgens. Auch trach-tete er, wie alle Jünglinge, stark, viele zu machen, besondersvornehme, unter welche er den lustigen Kauz mit seinem grü-nen Rcisehute rechnete, diesem Gegcnhute eines Bischofs, dereinen nur innen grünen und außen schwarzen trägt.
Da kam der Wirth und der Besen, um den Bau-Abhub und Bodensatz über die Stube hinaus zu fegen; inden linken Fingern hing ihm ein breiter in Holz eiugerahm-
Jean Paul's ausgew. Werke. XIII. 7