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entsinne mich seiner lebhaft, aber ich dachte, er liebte michnicht. Doch mußt' ich ihm meine Streckverse vorlesen. Kannman denn zu gut von den Menschen denken?"
Vnlt lachte, und sagte: „kaum!"
Ganz blöde und schamhaft trat Walt zu Schomakcr mitden Worten: „vielleicht verdanke ich der Dichtkunst die Erb-schaft — und gewiß die Dichtkunst dem Lehrer, der mir dievorige Minute vergebe!" —
„So sei vergessen, versetzte dieser, daß man mich vorhinnicht einmal mehr Herr genannt, was doch so allgemein.Wonne herrsche jetzt! — Aber Ihr H. Bruder, dessen Siegedachten, lebt noch und im Flore. Ein lebhafter H. Vander Harnisch vergewisserte mich dessen, zog mich aber in eineunerlaubte Ausschwatznng Ihres Hauses hinein, für die mirIhre Verzeihung so wenig entstehe, als Ihnen die meine!"
Der Notar rief es durch das Zimmer, der Bruder lebenoch. „Im erzgcbirgischen Elterlein traf ihn der Herr inder Stadt," sagte Schomaker. — „O Gott, er kommt ge-wiß heut oder morgen, beste Eltern," rief Walt entzückt. —„Soll mir lieb sehn, sagte der Schulz, ich werd' ihm unterder Hausthüre mit der Habernsense die Beine abmähcn, undihn mit einem Holzapfel ersticken, einen solchen Vagabunden!"— Gottwalt aber trat zu Goldinen, die er weinen sah, undsagte: „o ich weiß es worüber, Gute — und setzte leise hinzu:über das Glück Ihres Freundes." - „Ja bei Gott!" antwor-tete sie, und sah ihn entzückter an.
Die Mutter warf nur die Bemerkung, wie oft ihr Ge-müth durch ähnliche Sagen von ihres guten Kindes Wieder-kunft betrogen worden, flüchtig unter die Männer, um sichblos mit dem verdrießlichen Fiskale abzugebcn, welchem sie
Jean Pauls ausgrw. Werle. XIII.