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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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es sollte ein froher letzter Abend werden. Theuere Elterngeben schwer erdarbtes Geld znm Notariate her der armeKandidat gibt mir von Kindesbeinen an Lehrstunden säst inallem Gott segnet mich mit dem Himmel an Plato's Her-zen -und ich Satan fahre so höllisch aus! O Gott, o

Gott! Aber mein alter Glaube, Goldine, wie trifft erimmer ein: nach jeder rechten, innigen Seligkeit des Herzensfolgt ein schweres Unglück."

Das dacht' ich gleich, sagte Goldine zornig, man schlageSie ans Kreuz, so werden Sic eine festgenagelte Hand vomQuerbalken loSarbciten, um damit einem Kricgsknecht seinezu drücken. Haben denn Sic oder die Strohköpse drobenden heutigen Wcinmonat, ich möchte sagen zum Weinessig-monat, versauert?"Ich kenne, versetzte er, keine' andereUngerechtigkeiten gewiß und genau, als die ich an andernverübe; die, so andere an mir begehen, können mir wegender Ungewißheit der Gesinnungen nie ganz klar und entschie-den seyn. Ach cs gibt ja mehr Jrrthümer des Hasses alsder Liebe. Wenn nun einmal eine Natur, welche die Anti-these und Dissonanz der mcinigen ist, existiren sollte, wie vonallem die Antithesen: so könnte sie mir ja leicht begegnen;und da ich eben so wol ihre Dissonanz bin, als sie meine, soHab' ich nicht mehr über sic zu klagen, als sie über mich."

Goldine konnte, wie Vult, nichts gegen diese Denkweiseeinwenden, aber beiden war sie äußerst verdrießlich. Da riefsanft die Mutter den Sohn und heftig der Vater:renne,Peter, wir stehen im Testament, und werden vorbeschicden aufden 13ten Iniiu8."