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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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gehren Sic nichts? Und ich habe nachher eine große Fragezu thnn."

Lukas schwieg sehr willig und schon gewohnt, daß inseiner Ehe-Sonatine die linke Hand, die Frau, weit über dierechte heraus griff in die höchsten Töne zum harmonischenVortheil.

Er schnapse gern vor dem Essen" (versetzte Knol zuWalts Erstaunen über ein solches Postillons-Zeitwort voneinem Stadt- und Hosmann).

Die Mutter ging, und brachte in der einen Hand dasExtrapostblut und Elcmentarscuer, aber in der andern eindickes Manuskript. Walt nahm es ihr blutroth weg. Gol-dincns. Augen schimmerten entzückt.Du mußt aus demLiederbuch lesen, sagte die Mutter, der gelehrte Herr sollen sagen,ob cs taugt. H. Kandidat Schomakcr will cs sehr loben."

Und ich lob' es wirklich," sagte Goldine. Da trat derKandidat selber herein, wars sich blos vor dem Fiskale krumm,und salutirtc mit blitzenden Augen. Er sah aus allen, daßdie Frcudenpost des Testaments noch nicht in der Stube er-schollen war.Sehr spät, sagte Lukas, der exzellente Aktusist ganz vorbei." Ausführlich bctheuerte der Kandidat, er seierst gegen Vcsperzcit aus der Stadt gekommen;ich steh' auch sagte er, und sah gern den Schulzen an, vergnügt, daßer nicht einen so vornehmen und bedenklichen Herrn, wie Knol,beschauen mußte schon seit einer geraumen Viertheilstundeunten im Hose, habe mich aber vor fünf Gänsen, welche vorder Thürc Flügel und Schnabel gegen mich aufgcmachet, nichthereingetraut."Nein, sechs waren's," sagte die satirischeJüdin.Oder auch sechs, versetzte er; genung, eine ist ge-