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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
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so Landgüter besitzen, oder dieselben zu nckwiuistriren haben,höchst nützlich nnd ohnentbehrlich. Die andere Auflage. Leip-zig, 1738 verlcgts I. CH. Martini, Buchhändler in derGrimmischen Straße.""

Es macht aber zwei Bände, sehen Sie!" Ich habe sieselber, sagte Knol.Nun wohl! (schloß der Vater darausweiter fort.) Muß ein Gerichtsmann nicht wie ein Hufschmidtdie Taschen schon im Schurzfell bei der Hand haben, nichterst in den Hosen? O du lieber Gott, H. Fiskalis, wo zupsändcu ist zu taxiren zu cinquarticrcn mündlich undschriftlich Unzähliges anzuzeigcn wo Kränze um Brunnenzu machen, Zigeuner aus dem Lande zu jagen, auf Straßenund Feuerschau zu schauen wo in Dörfern Pesten, Exzesse,Spitzbübereien sind: da ist ja ein Gcrichtsmann der erstedabei, und zeigt die Sachen an, sowol bei löblicher Landes-hauptmannschaft, als, wenn der Fall, bei der Ritterschaft.Was Wetter! da kann er nicht, wie eine Kanzeluhr, dieWoche nur einmal gehen, Tag für Tag läuft er zum größtenSchaden seiner Wirthschast in alle Löcher in alle Felderund Wälder in alle Häuser und nachher in die Stadt undrapportirt's mündlich, worauf cr's schriftlich aus der Taschezieht. Es sollen mir Pfcrdner und Anspänner oder Hinter-sättler hertretcn und sagen: Lukas, lasse die Flausen! Dubist auch da und da fahrlässig gewesen! O solche große Ver-läumder! sehen Sie dann nicht, daß ich mich darüber Klaster-tief in Schulden stecke, und wäre künftig der Notarius undTabellio nicht . . . ."

Hör' einmal aus, Gcrichtsmann, sagte Veronika, undwandte sich an den Fiskal, dessen Schuldner ihr Mann war H. Fiskal, er sagt das nur so, um etwas zu sagen. Be-