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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
70
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nung, wie ich gelesen, um einen Menschen durch einen wüthigenBiß ganz toll und wasserscheu zu machen."

,,^ll en! wandt' er sich zu Walten (mehr französischkönnt' er nicht), Ihre Polymetcr!"Was sind's?" fragteKnol trinkend.Herr Graf (sagte Schomaker, und ließ diePfalz weg), in der That eine neue Erfindung des jungen Kan-didaten, meines Schülers, er machet Gedichte nach einem freienMetrum, so nur einen einzigen, ater reimfrcien Vers haben,den er nach Belieben verlängert, seiten-, bogenlang; was erden Streckvers nennt, ich einen Polymeter."

Vult fluchte aus Ungeduld zwischen den Acpfeln. Waltstellte sich endlich mit dem Manuskripte und mit dem Profilseiner Bogcnstirn und seiner graden Nase vor das Lichtblätterte über alle Beschreibung lange und blöde nach demFrontispiz seines Musentempels der Kandidat that, mit dereinen Hand in der Weste, mit der andern in der Hose, dreiStreckschritte nach Vults Fenster, um hinaus zu> spucken.Stotternd, aber mit schreiender, ungebildeter Stimme fing derDichter an:

M. 9. S ch w e f el b l u m e n.

S t r e ck v e r s e.

Ich weiß nicht, ich finde jetzt kein rechtes Gedicht, ichmuß ans geradewol ausheben:

Der Wiederschein des Vesuvs im Meer.

Seht, wie fliegen drunten die Flammen unter die Sterne,rothe Ströme wälzen sich schwer um den Berg der Tiefe, und