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wie ein Meistersänger aus Nürnberg. Noch wurde sein No-tariatssignet und das in Haslau verfaßte Diplom dieser Würdeübergeben; — und so hatte Knol in seiner Glashütte mitseiner Pfeife den Notarius fertig und rund geblasen — oderblos in einer andern Metapher, er brachte ans dem Backofeneinen ausgebackncn, offnen, geschwornen Notarius auf derSchaufel heraus.
Hieraus ging dieser zum Vater, und sagte gerührt mitHändedrücken: „wahrhaftig, Vater, Ihr sollt sehen, welcheWogen auch . . . ." Mehr könnt' er nicht vor Rührungoder Bescheidenheit sagen. Konsidcrire besonders, Peter, daßdu Gott und dem Kaiser geschworen, bei Testamenten „ab-sonderlich derer Hospitäler und anderer nothdürftigcr Per-sonen, desgleichen gemeine Wege befördern zu helfen." —Du weißt, wie schlecht die Wege ums Dorf sind, und unterden nothdürftigen Personen bist du die allererste. — „Nein,ich will die letzte seyn," versetzte der Sohn. Die Mutter gabdem Vater einen silberhaltigen Papicrwickel — denn die Men-schen versilbern, so zu sagen, die Pille des rohen Geldes ein-ander durch Papier, erstlich aus feiner Schonung des frem-den Eigennutzes, und zweitens, um cs zu verstecken, wenn eszu wenig seyn sollte —; der Vater drückt' es höflich in dieFiskalische lang gedehnte haarige Hand mit den Worten:„xro rntn, H. Hoffiskal! Es ist das Schwanzgcld von un-serer Kuh und etwas darüber. — Vom Kanfschilling desViehs soll der Notarius auskommcn in der Stadt. — Mor-gen reitet er das Pferd des Fleischers hinein, der sie uns ab-getanst. Es ist blutwenig, aber aller Anfang ist schwer;beim Aufgehen der Jagd hinken die Hunde noch; ich habemanchen gelehrten Hungerleider gesehen, der Anfangs von
Jean Paul's ausgetv. Werke. X.1II. k-»