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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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wie ein Meistersänger aus Nürnberg. Noch wurde sein No-tariatssignet und das in Haslau verfaßte Diplom dieser Würdeübergeben; und so hatte Knol in seiner Glashütte mitseiner Pfeife den Notarius fertig und rund geblasen oderblos in einer andern Metapher, er brachte ans dem Backofeneinen ausgebackncn, offnen, geschwornen Notarius auf derSchaufel heraus.

Hieraus ging dieser zum Vater, und sagte gerührt mitHändedrücken:wahrhaftig, Vater, Ihr sollt sehen, welcheWogen auch . . . ." Mehr könnt' er nicht vor Rührungoder Bescheidenheit sagen. Konsidcrire besonders, Peter, daßdu Gott und dem Kaiser geschworen, bei Testamentenab-sonderlich derer Hospitäler und anderer nothdürftigcr Per-sonen, desgleichen gemeine Wege befördern zu helfen."Du weißt, wie schlecht die Wege ums Dorf sind, und unterden nothdürftigen Personen bist du die allererste.Nein,ich will die letzte seyn," versetzte der Sohn. Die Mutter gabdem Vater einen silberhaltigen Papicrwickel denn die Men-schen versilbern, so zu sagen, die Pille des rohen Geldes ein-ander durch Papier, erstlich aus feiner Schonung des frem-den Eigennutzes, und zweitens, um cs zu verstecken, wenn eszu wenig seyn sollte; der Vater drückt' es höflich in dieFiskalische lang gedehnte haarige Hand mit den Worten:xro rntn, H. Hoffiskal! Es ist das Schwanzgcld von un-serer Kuh und etwas darüber. Vom Kanfschilling desViehs soll der Notarius auskommcn in der Stadt. Mor-gen reitet er das Pferd des Fleischers hinein, der sie uns ab-getanst. Es ist blutwenig, aber aller Anfang ist schwer;beim Aufgehen der Jagd hinken die Hunde noch; ich habemanchen gelehrten Hungerleider gesehen, der Anfangs von

Jean Paul's ausgetv. Werke. X.1II. k-»