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„Hat man Kaiser Maximilians Notariatsordnung vonanno 1512 zn Cölln aufgcrichtet nicht nur oft, sondern auchrecht gelesen?" fragt' er weiter.
„Sauberer und eigenhändiger konnte man's ihm nichtabschreibcn, als ich, Hr. Hofpfalzgraf!" sagte der Schulz.
„Was sind I,Me?" fragte der Knol.
oder litones oder Leute (antwortete freudig Walt,und Knol rauchte ruhig zn seiner Vermengung fort) warenbei den alten Sachsen Knechte, die noch ein Drittel Eigcn-thum besaßen und daher Kontrakte schließen konnten." —
„Eine Zitazion dazu!" sagte der Psalzgraf.
„Möser," versetzte Walt.
„Sehr wohl — antwortete der Fiskal spät und rücktedie Pfeife in die Ecke des formlosen Mundes, der nur eineranfgcschlitztcn Wunde glich, die man ihm ins Sibcricn desLebens mitgegeben — sehr wohl! Aber iMs sind sehr ver-schieden von litoniblm; I^tns sind die jungen Juristen, diezu Justinianus Zeiten im vierten Jahre ihres Kurses denRest der Pandekten absolvirten *); und die Antwort wareine Ignoranz."
Gottwalt antwortete gutmüthig: wahrhaftig, das Hab' ichnicht gewußt.
„So wird man wol auch nicht wissen, was aus denStrümpfen, die der Kaiser bei der Krönung in Frankfurt an-hat, steht?" — Ein Zwickel, Gottwalt, soufflirte hinter ihmGoldine. „Natürlich, fuhr Knol fort; H. Tychsen hat csuns folgender Gestalt ins Deutsche übersetzt aus dem ara-bischen Texte: „„ein prächtiges, königliches Strumpfband.""
*) Ileineee. bist. jar. oiv. stnil. Kitter. b>. l. §. 393.