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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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ein, verbeugte sich eckig und eilig vor dem Fiskal und standstumm da, und Helle Freudcnthräncn liefen aus den blauenAugen über sein glühendes Gesicht.

Was ist dir?" fragte die Mutter.O meine liebeMutter (sagt' er sanft), gar nichts. Ich kann mich gleichcxaminiren lassen."

Und dazu heulst du?" fragte Lukas. Jetzt stiegsein Auge und sein Ton:Vater, ich habe, sagte er, heuteeinen großen Mann gesehen."So? versetzte Lukas kühn Und hast dich vom großen Kerl wamsen lassen und zu-dccken? Gut!"

Ach Gott," rief er; und wandte sich an die aufmerksameGoldine, um es so dem Examinator mit zu erzählen. Erhatte nämlich oben im Fichtenwäldchcn eine haltende Kutschegefunden, und unweit davon am Waldhügel einen bejahrtenMann mit kranken Augen, der die schöne Gegend im Son-nenuntergang ansah. Gottwalt erkannte leicht zwischen demManne und dein Kupferstiche eines großen deutschen Schrift-stellers dessen deutscher Name hier blos griechisch übersetztwerde in den des Plato die Achnlichkeit.Ich thatfuhr er feurig fort meinen Hut ab, sah ihn still immer-fort an, bis ich vor Entzückung und Liebe weinen mußte.Hätt' er mich angesahren, so hätte ich doch mit seinem Be-dienten über ihn viel gesprochen und gefragt. Aber er warganz sanft, und redete mit der süßesten Stimme mich an, jaer fragte nach mir und meinem Leben, Ihr Eltern; ich wollt',ich hätt' ein längeres gehabt, um es 'ihm aufzuthun. Aberich macht' es ganz kurz, um ihn mehr zu vernehmen. Worte,wie süße Bienen, flogen dann von seinen Blumcnlippen, siestachen mein Herz mit Amors Pfeilen wund, sie füllten wie-