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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Er wollte am Fenster länger empfinden, als er über sichLeute hörte, und am Apfelbaum den Lichtschimmer der obernStube erblickte. Er lief auf den Baum, woran der VaterTreppe und Altan gebaut; und sah nun gerade in die Stubehinein, und hatte das ganze Nest.

Darin sah er seine Mutter Veronika, mit einer weißenKüchenschürze stehend, eine starke, etwas breite, gesund uach-blüheude Frau, das stille, scharfe, aber höfliche Weiberaugeauf den Hoffiskal gelegt dieser ruhig sitzend und an sei-nem breiten Kopse das Nabelgehenke eines Pseiscukopss be-festigend der Vater gepudert, und im heiligen Abendmahls-rock unruhig lausend, halb aus achtender Angst vor dem gro-ßen eingefleischten eorpus snris neben ihm, das gegen Fürstenund alle Welt gerade so keck war, als er selber scheu, halbaus sorgender, das eorpu8 nehm' es übel, daß Walt nochfehlte. Am Fenster, das dem Baum und Vulteu am nächstenwar, saß Goldine, eine bildschöne, aber bucklige Jüdin,aus ihr rothes Knaul niederschcud, woraus sie einen schaf-wollenen Rothstrumpf strickte; Veronika ernährte die blutarme,aber fein-geschickte Waise, weil Gottwalt sie ungemein liebteund lobte, und sic einen kleinen Edelstein hieß, der Fassungbrauchte, um nicht verloren zu gehen.

Der Knecht ist nach dem Spitzbuben ausgeschickt," ver-setzte Lukas, als der Fiskal noch unwillig erzählte, Walt habenicht einmal seine eignen Felder, geschweige des sel. van derKabels seine ihm zu zeigen gewußt, sondern ihm einen Frohn-baueru Kabels dazu hergeholt, und sei wie ein Grobian weg-gcbliebcn. Vom erfreulichen Testamente, sah Vult, hatte derFiskal noch kein Wort gesagt.

Auf einmal fuhr Gottwalt in einem Schanzlooper her-