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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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-Häuser einzeln, jedes mit seiner Ehrenwache von Fruchtstäm-men um das Dörfchen schlang sich ein Lustlagcr von Heu-Hügeln wie von Zelten und von Wagen und Leuten herum,und über dasselbe hinaus brannten fettgelbe Rübscuflächen,für Bienen und Oel, heiter dem Auge entgegen.

Als er von diesem Gränzhügel des gelobten Kinderlandeshinuntcrstieg, hört' er hinter den Stauden in einer Wiese einebekannte Stimme sagen:Leute, Leute, sponsclt doch euerVieh; Hab' ich's nicht schon so Millionenmal anbefohlen?Bube, sage zu Hause, der Gerichtsmann hat gesagt, morgenwird ungesäumt mit zwei Manu gefrohnt, aus der Klostcr-wiese." Es war sein Vater; der mattäugige, schmächtige, bleich-farbige Mann (in dessen Gesicht der warme Heutag nocheinige weiße Farbenkörner mehr gesäet) schritt mit einer leuch-tenden Sense ans der Achsel aus den Rainen in die Straßeherein. Vult mußte umblicken, um nicht erblickt zu werden,und ließ den Vater voraus. Daun fiel er ihm mit einigenklingenden Paradiesen der Flöte, und zwar weil er wußte,wie ihm Choräle schmeckten mit diesen in den Rücken.

Lukas schritt noch träger fort, um länger zurückzuhörcn und die ganze Welt war hübsch. Braune Dirnen mitschwarzen Augen und weißen Zähnen setzten die Grassichelnan die Augenbrauncn, um den vorbcipfcifendcn Studenten un-geblendet zu sehen die Viehhirtinnen zogen mit ihrenWandelglöckchcn auf beiden Seiten mit Lukas schnäuztesich, weil ihn der Choral bewegte, und sah ein ungesponscltcsWeidepferd nur ernsthaft an aus den Schornsteinen desSchlosses und Pfarrhauses und des väterlichen hoben sich ver-goldete Rauchsäulen ins windstille kühle Blau.

Und so kam Vult ins überschattete Eltcrlein hinab, wo