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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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und er diesen.- Er war herzensgut und voll Liebe, nuraber zu aufgebracht auf sänuntliche Menschen. Ich weiß, daßer Fliegen, die ihn Plagten, Einen Flügel auszupfte, und sieauf die Stube warf mit den Worten:kriecht, die Stube istfür euch und mich weit genug," indeß er gleichwol mehrerenältlichen Herren ins Gesicht sagte, sie wären siebenfache Spitz-buben, alte obwol in Milch eingcweichte Heringe, die sich da-durch für frische gäben; inzwischen setzt' er sogleich dazu, erhoffe, sie deuteten ihn nicht falsch, und, bewies ihnen jedeArtigkeit. Unsere erste Bekanntschaft machte sich, als ervon einer fürstlichen Versteigerung herkam und einen erstan-denen Nachttopf aus Silber öffentlich so närrisch vor sich herund heim trug, daß jede Gaffe stutzig wurde, wodurch er ging.Ich wollte, er wäre mit hier und besuchte die Seinigen.Ich habe eine so besondere Liebhaberei für die Harnische, alsmeine Namensvettern, daß ich sogar im Leipziger Ncichsan-zeigcr mir ihren Stammbaum und Stammwald bestimmt aus-bat ohne Effekt."

Jetzt schied er kurz und höflich und ging auf sein Zim-mer, nachdem er bei allem milden Scheine eines Mannes vonWelt den ganzen Tag alles gethan, was er gewollt. Er rochohne Anstand an Fensterblumen vorübergehend; er rückteauf dem Markte einem bettelnden Judenjungcn seinen schlech-ten Bcttelsthl vor und zeigte ihm öffentlich, wie er anzuhaltenhabe; er setzte seinen französischen Paß in keinen deutschenum, blos deshalb, um unter dem Stadtthore die sänuntlicheThorschreiberei dadurch in Zank und Buchstabiren zu ver-flechten, indeß er still dabei wartete und sagte, er steife sichaus seinen Paß und am ersten Tage machte er den Scherzder Zauberschlägerci, von welcher oben der Wirth dem Kan-

Jean Paul's ausgew. Werke. XIII. ^