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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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so schnell geworfen fühlte, daß er keine Sekunde Zeit znmAusarbeiten eines moralischen Modells und Lineals bekam,über alles absticß. Es gab wenige Kasuisten und Pastoral-theologen, die er nicht gelesen, sogar den Talmud, blos umselig zu werden.

Er hielt mit jedem Steckbrief seine eigne Person zusam-men, um, im Falle sic zufällig der begehrten gleich sähe, so-fort juristisch und sittlich gesattelt zu seyn, so wie er sichhäufig des Mords, der Nothzucht und anderer Fraischsälleheimlich aus Spaß anklagte, um sich darein zu finden, fallsein Bösewicht öffentlich dasselbe thätc im Ernst.

Er versetzte daher nur, daß er dem Bruder Gottwaltkeine frohere Nachricht bringen könne, als die von Vults Le-ben, da er den Flüchtling unendlich liebe.So, lebt dieFliege noch? fiel der Wirth ein. Wir hielten sie sämmtlichfür krepirt. Wie sah er denn aus, gnädiger Herr?"

Sehr wie ich (versetzte Vult und sah bedeutende trin-kende Dikasteriantcn an), falls nicht das Geschlecht einen Un-terschied macht; denn ich könnte wol eben so gut eine verklei-dete Nitterin ck'blon seyn, als diese bekannte Frau, Ne88i6»r8,ob wir gleich davon abbrechen wollen. Vult selber ist wolder artigste Mann und der schönste, ohne es aber zu wissen,dem ich je ins Gesicht gesehen, nur zu ernst und zu gelehrt,nämlich für einen Musikus. Sie alle sollten ihn sehen, dasheißt hören. Und doch so bescheiden, wie schon gesagt. "Der Musikdirektor der Sphärenmusik wcrd' ich doch nie, sagt'er einst, sich verbeugend die Flöte weglegend, und meintewahrscheinlich Gott. Jeder konnte mit ihm so frei reden, wiemit einem russischen Kaiser, der in Kaiscrpracht in die Kulissevon der Bühne kommt und fühlt, daß ihn Kotzebue geschaffen