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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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einmal ein juristischer Professor seine Studenten so angeredcthabe:meine Hochzuverehrende Herren Justizministcr, geheimeKabinetsräthe, wirkliche Geheime Näthc, Präsidenten, Finanz-,Staats- und andere Näthe und Syndikus, denn man weistja noch nicht, was aus Ihnen allen wird!" Er führte nochan, im Preußischen werde die Stunde eines Advokaten aus 45Kreuzer von den Gesetzen selber taxirt, und bat, man solledas nur einmal für ein Jahr ansschlagcn ferner einemrechten Juristen komme der Teufel selber nicht bei und er wolleeben so gut ein Ferkel am cingcsciftcn Schwanz fcsthaltcu, alseinen Advokaten am j»8 (welches wol im cdlcrn Styleheißen würde: Kenntniß des Rechts ist die um einen Manngeschriebene Münz-Legende, und verwehrt das Beschneiden desStücks) und Heringe wie sein Peter Walt, wären ebendie ganzen Hechte; je dünner der Messerrücken, desto schärferdie Schneide; und er kenne Jktnsse, die durch Nadelöhre zufädeln waren, die aber ungemein zustachen.

Wie immer, halfen seine Reden nichts: aber die verstän-dige Veronika, seine Frau, wollte gegen die Sitte der Weiber,die im häuslichen Konsistorium immer als geistliche Räthe ge-gen die weltlichen stimmen, den Sohn ans dem geistlichenSchafstall in die juristische Fleischscharrc treiben; und dasblos, weil sie einmal bei einem Stadtpsarrer gekocht habe unddas Wesen kenne, wie sic sagte.

Diese hielt, als sic einst allein mit dem Sohn war, dermehr an ihr als am Vater hing, ihm blos soviel vor:meinGottwalt, ich kann dich nicht zwingen, daß du dem Vaterfolgst; aber höre mich au: das erstemal, wo du predigst, sothue ich meinen Trauerrock au, und die weißen Tücher um,und gehe in die Kirche, und bücke mich unter der ganzen Prc-