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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Sie sollcn's, sagt' er. Also Gottwalt wurde aus dieHimmelsleiter gesetzt als zukünftiger Pfarrer uud Kon-sistorialvogel; Vult aber mußte sich die Grubenleiter iudie delphische Rechtshöhle zimmern, damit er ein juristischerSteiger würde, von welchem der Schultheiß alle Ausbeutenseiner Zukunft erwartete, und der ihn aus der giftigen Grubeziehen sollte, zugleich mit Gold- und Silbcrgcader umwun-den, es sei nun, daß der Sohn Prozesse für ihn führte, oder-schwere ihm ersparte, oder Gerichtshalter im Orte wurde, oderRegierungsrath, oder wie cs etwa ginge, oder daß er ihmjeden Quatember viel schenkte.

Allein Vult hatte außerdem, daß er bei dem Schulmeisteruud Kandidaten Schomaker nichts lernen wollte, noch dasVerdrießliche an sich, daß er ewig blies auf einer Batzcnflöte,und daß er sich im 14. Jahr bei der Kirms unten vor diespielende Flötcnuhr des Schlosses hinstellte, um bei ihr, alsseiner ersten Lehrerin, wenn nicht Stunden zu nehmen, dochViertelstunden. Hier sollte Zeit seyn, das Axiom einzu-schichtcn, daß überhaupt die Menschen mehr in Viertelstunden,als in Stunden gelernt. Kurz, an einem Tage, wo Lukasihn in die Stadt und unter das Rckrutenmaß geführt (Schei-nes und Ordnung halber), lies er mit einem betrunkenen Mu-sikus, der nur noch sein Instrument, aber nicht mehr sich unddie Zunge regieren konnte, in die weite breite Welt hinein.Er blieb dann weg.

Jetzt mußte Gottwalt Peter daran, ans üus. Aber erwollte ans keine Weise. Da er stets las was das Volkbeten heißet, wie Zizero roliZio von relezsi-o, oft lesen, ab-leitet so lief er dem Dorfe schon als Psarrherrlcin durchdie Finger, ja ein Metzger aus Tyrol nannte ihn bald den