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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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nen so deutlich im Sprechen absetztc, als jeder im Schreiben:Ganz wahr, daß er mein Schüler, und hinlänglich, erstlich,daß er so ädel ist, zweitens, daß er treffliche Gedichte, nacheinem neuen Metrum, machet, so er den Strcckvers nennet,ich einen Polymeter."

Bei diesen Worten fing der Flötenvirtuosc van der Har-nisch, der bisher kalt die Runde um die Stube gemacht, plötz-lich Feuer. Wie andere Virtuosen hatt' er aus großen Städ-ten die Verachtung kleiner mitgebracht - ein Dorf schätzen siewieder weil in kleinen das Rathhaus kein Odenm, diePrivathäuser keine Bilderkabinette, die Kirchen keine Antiken-tempcl find. Er bat verbindlich den Kandidaten um Aus-führlichkeit. Fordert meine Pflicht schon, versetzte dieser, daßich morgen, bei der Heimkunft, dem Erben selber, die Eröff-nung eines Vermächtnisses noch nicht eröffne, weil es erst dieObrigkeit, am Sonnabend, thuct, wie vielmehr, daß ich dieganze Geschichte eines lebenden Menschen, nie ohne seine Er-laubniß, kund thnc, wie vielmehr Aber Gott, wer vonuns wird die Leiche seyn!" setzt' er dazu, da er die Stnnden-glocke ins Gebctläuten tönen hörte; und griff sogleich zu einerdarneben liegenden Schlacht in der Zeitung, um dreist zuwerden, weil wol nichts den Menschen so sehr zum kaltenWaghalse gegen sein Todtenbette macht, als ein oder ein paarQuadratmeilen, woraus unzählige rothe Glieder und ein Todnach dem andern liegt.

lieber diesen religiösen Skrupel-Luxus zog der Flötenistein sehr verächtliches Gesicht und sagte indem er ein Prismaaus der Tasche holte und vier Lichter verlangte verdrieß-lich: ich könnte es bald wissen, wer die Leiche seyn wird; aberich will Ihnen, -Hr. Kandidat, lieber alles erzählen aus diesem