33
Worten die alten Historien von seinem schweren Amte, seinenvielen juristischen Einsichten und Büchern, und seiner „zwei-hcrrigen" Wirthschast und seinen Zwillingssöhnen Abendelang vorsinge, ohne doch je in seinem Leben mehr dabei zuverzehren als einen Hering und seinen Krug. — Es führezwar, fuhr der Wirth fort, der Schulz sehr starke hochtra-bende Worte, sei aber ein Hase, der seine Frau schicke beihandfesten Vorfällen, oder er reiche eine lange Schreiberei ein;Hab' auch ein zu nobles Naturell, und könne sich über einekrumme Miene zu Tagen kränken, und habe noch unverdaueteNasen, die er im Winter von der Regierung bekommen, imMagen.
Nur von der Hauptsache, beschloß er, von den Söhnen,miss' er nichts, als daß der eine, der Spitzbube, der -Flötcn-Pseifcr Vult, im 14/2 Jahre mit einem solchen Herrn — erzeigte aus Hrn. van der Harnisch — durchgcgangen; und vomandern, der der Erbe sei, könne gewiß der Herr unten mitden schwarzen Knopflöchern die beste Auskunft geben, dennes sei der Hr. Kandidat und Schulmeister Schomaker ausElterlein, sein gewesener Präzeptor.
Der Kandidat Schomaker hatte eben in einem Makula-tnrbogen einen Druckfehler mit Bleistift korrigirt, eh' er ihndick um ein halbes Loth Arsenik wickelte. Er antwortetenicht, sondern wickelte wieder weißes Papier über das be-druckte, siegelte es ein und schrieb an alle Ecken: Gift —darauf überwickelte und überschrieb er wieder, und ließ nichtnach, bis er's siebenmal gethan, und ein dickes Oktav-Packetvor sich hatte.
Jetzt stand er aus, ein breiter, starker Mann, und sagtesehr furchtsam, indem er Kommata und andere Jnterpnnkzio-3can Paul'S ausgetv. Werke. Xlll. o