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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Zaubcrprisma, was Sic mir nicht erzählen wollen. Er sagte,das Prisma verschließe die viererlei Wasser, welche man ausden vier Welteckcn sammle, man reib' es am Herzen warm,fordere leise, was man in der Vergangenheit oder Zukunft zusehen wünsche, und wenn man vorher etwas vorgenommen,was er ohne Todesgefahr nicht sagen dürfe daher dasGehcimniß immer nur von Sterbenden mitgetheilt werde, oderauch von Selbstmördern alsdann entstehe in den viererleiWassern ein Nebel, dieser ringe und arbeite, bis er sich inHelle Menschengestalten zusammengezogen, welche nun ihreVergangenheit wiederholen oder in ihrer Zukunft oder auchGegenwart spielen, wie man cs eben gefordert.

Der Schulmeister Schomakcr erhielt sich noch ziemlichgleichgültig und fest gegen das Prisma, weil er wußte, ihmhabe, wenn er bete, kein Teufel viel an. Van der Harnischzog seine Taufdeckc ans der Tasche und sie sich über den Kopf,und war darunter rege und leise; endlich hörte man das Wort:Schomakers Stube. Jetzt warf er sic zurück, starrte erschrockenin das Prisma hinein und beschrieb laut und eintönig jedeKleinigkeit, die in dessen stillem Zölibatszimmer war, von einerDrnckcrpresse an bis auf die Vögel hinter dem Ösen, ja sogarbis auf die Maus, die eben darin nmherlief.

Noch immer stiegen dem Kandidaten wenig oder keineHaare zu Berge; als aber der Scher sagte:

irgend ein Geisterschatte in der leeren Stube hat IhrenSchlafrock an und spielt Sie nach und legt sich in IhrBette" so überlicf cs ihn sehr kalt.Das war etwas Gegen-wart von Ihnen, sagte der Virtuose; nun einige wenige Ver-gangenheit, und dann soviel Zukunft, als man braucht, umzu sehen, ob Sie ctwan die diesjährige Leiche werden."