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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
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sich aber wirklich an der Hand. Der glückliche Pfarrer gehteinsam in den Beeten auf und ab. Kühle und wenige Sternekommen. Seine Nachtviolen und Levkojen thun sich aus undduften stark, so hell cs auch ist. In Norden raucht vomewigen Morgen des Pols eine goldhelle Dämmerung auf.Der Pfarrer denkt an sein fernes Kindheitsdörschcn und andas Leben und Sehnen der Menschen, und wird still und vollgenug. Da greift die frische Morgensonne wieder in die Welt.Mancher, der sie mit der Abendsonne vermengen will, thutdie Augen wieder zu; aber die Lerchen erklären alles, undwecken die Lauben.

Dann geht Lust und Morgen gewaltig wieder an;--

und es fehlt wenig, so schilder' ich mir diesen Tag ebenfalls,ob er gleich vom vorigen vielleicht um kein Blütenblatt ver-schieden ist."

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Glanz, dessen Gesicht die günstigste Selbstrezension seinergeschriebenen Werke war, sah, mit einigem Triumphe überein solches Werk, unter den Erben umher; nur der Polizei-Inspektor Harprecht versetzte mit einem ganzen Swift aufdem Gesicht:Dieser Nebenbuhler kann uns mit seinem Ver-stände noch zu schaffen machen." Der Hosfiskal Knol undder Hosagent Nenpetcr und Flitte waren längst aus Ekel vorder Lektüre weg und ans Fenster gegangen, um etwas ver-nünftiges zu sprechen.

Sie verließen die Gcrichtsstuben. Unterwegs äußerte derKaufmann Neupeter:

Das versteh' ich noch nicht, wie ein so gesetzter Mann,als unser sei. Vetter, noch am Rande des Grabes solche