thum Haslau, daß Schul- und Kirchenlehrers Thräneu sich,nicht wie die der Heliadcn in leichten Bernstein, der ein Insekteinschließet, sondern, wie die der Göttin Freia, in Gold ver-wandelten. Glanz gratulirte Flachsen sehr, und machte ihmfroh bemerklich, vielleicht Hab' er selber ihn rühren Helsen.Die übrigen trennten sich durch ihre Scheidung auf demtrocknen Weg von der Flachsischen auf dem nassen sichtbar,blieben aber noch auf das restirendc Testament erpicht.
Nun wnrd' es weiter verlesen.
4te Klausel.
Von jeher habe ich zu einem Universalerben meiner -4o-tiva — also meines Gartens vor dem Schafthore, meinesWäldleins auf dem Berge und der 11,000 Georgd'or in derSüdsechandlung in Berlin, und endlich der beiden Frohn-baucrn im Dorf Elterlein und der dazu gehörigen Grund-stücken — sehr viel gefordert, viel leibliche Armuth und geist-lichen Neichthum. Endlich habe ich in meiner letzten Krank-heit in Elterlein ein solches Subjekt aufgctriebcn. Ich glaubtenicht, daß es in einem Dutzend- und Taschenfürstenthümleineinen blutarmen grundgntcn herzlich-frohen Menschen gebe, dervielleicht unter allen, die je den Menschen geliebt, es am stärk-sten thnt. Er hat einmal zu mir ein paar Worte gesagt,und zweimal im Dunkeln eine That gethan, daß ich nun aufden Jüngling baue, fast auf ewig. Ja ich weiß, dieses Uni-versalerben thät' ihm sogar wehe, wenn er nicht arme Elternhätte. Ob er gleich ein juristischer Kandidat ist, so ist er dochkindlich, ohne Falsch, rein, naiv und zart, ordentlich ein from-mer Jüngling aus der alten Väterzeit, und hat dreißigmal