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Nebenabsichten. — „Dieß Herz hat sie schon vergossen, aberheimlich, denn Kabel war ja mein Freund" sagt' er undsah umher.
Mit Vergnügen bemerkte er, daß alle noch so trocken dasaßen, wie Korkhölzer; besonders jetzt konnten Krokodille,Hirsche, Elephantcn, Hexen, Reben leichter weinen als dieErben, von Glanzen so gestört und grimmig gemacht. BlosFlachsen schlug's heimlich zu; dieser hielt sich Kabels Wohl-thaten und die schlechten Röcke und grauen Haare seiner Zu-hörerinnen des Frühgottesdicnstes, den Lazarus mit seinenHunden und seinen eigenen langen Sarg in der Eile vor,ferner das Köpfen so mancher Menschen, Werthers Leiden, einkleines Schlachtfeld, und sich selber, wie er sich da so erbärm-lich um den Testamcntsartikel in seinen jungen Jahren abquäleund «bringe — noch drei Stöße hatt' er zu thun mit demPumpenstiesel, so hatte er sein Wasser und Haus.
„O Kabel, mein Kabel — fuhr Glanz fort, fast vorFreude über nahe Traucrthränen weinend — einst wenn ne-ben deine mit Erde bedeckte Brust voll Liebe auch die meinigczum Vcrmod" — —
„Ich glaube, meine verehrtest«: Herren — sagte Flachs,betrübt aufstehcnd und überfließcnd umher sehend — ich weine"— setzte sich darauf nieder und ließ es vergnügter lausen; erwar nun ans dem Trocknen; vor den Akzessitaugcn hatt' erGlanzen das Preis-Haus wcggcfischt, den jetzt seine Anstren-gung ungemein verdroß, weil er sich ohne Nutzen den halbenAppetit weggesprochcn hatte. Die Rührung Flachscns wurdezu Protokoll gebracht und ihm das Haus in der Hundsgasseauf immer zugcschlagen. Der Bürgermeister gönnt' es demarmen Teufel von Herzen; cs war das erstemal im Fürsten-