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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
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Tag Neujahrsgeschcnke und Bencfizkomödien und Grazialefielen, hätten machen können; deswegen gal' das Zug-Gevögelden Mann, diesen lebendigen Vogelbeerbaum, woraus esund nistete, sür eine heimliche Schncus aus und konnte diesichtbaren Beeren Vor unsichtbaren Haarschlingcn kaum sehen.)

Zwischen zwei Schlagflüssen hatt' er sein Testament auf-gesetzt und dem Magistrate anvertraut. Noch als er den De-posizionsschein den 7 Präsumtiverben halbsterbend übergab,sagt' er mit altem Tone: er wolle nicht hoffen, daß diesesZeichen seines Ablebens gesetzte Männer Niederschlage, die ersich viel lieber als lachende Erben denke, denn als weinende;(und nur einer davon, der kalte Ironiker, der Polizei-Inspek-tor Harprecht erwiederte dem warmen: ihr sämmtlicher Antheilan einem solchen Verluste stehe wol uicht in ihrer Gewalt.^)

Endlich erschienen die 7 Erben mit ihrem Deposizions-schein auf dem Rathhause, namentlich der Kirchenrath Glanz,der Polizei-Inspektor, der Hofagent Neupeter, der HoffiskalKnol, der Buchhändler Pasvogcl, der Frühprediger Flachsund Flitte aus Elsaß. Sie drangen bei dem Magistrate aufdie vom sel. Kabel insinuirte Charte und die Oeffnung desTestaments ordentlich und geziemend. Der Oberexekutor desletztem war der regierende Bürgermeister selber, die Unter-Exekutores der restirendc Stadtrath. Sofort wurden Charteund Testament aus der Rathskammcr vorgcholt in die Raths-stube sämmtlichen Raths- und Erbherrn herumgezeigt, da-mit sie das darauf gedruckte Stadtsekret besähen die aufdie Charte geschriebene Jnfinuazionsregistratur vom Stadt-schreiber den 7 Erben laut vorgelcsen, und ihnen dadurch be-kannt gemacht, daß der Selige die Charte dem Magistratewirklich inflnuirt und scrinio rei pullliens anVcrtraut, und