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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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im Geräusche seines Innern nicht an die Anekdote, daß ja Karlfür eben diese als Knabe sterben wollen.Dic Romciro? (fuhrdieser auf) Sei still! O diese? Spielender Schars-Dichter, du Schicksal! Warum sie und heute? Ach, Albano,für diese ging ich früh dem Tode entgegen (fuhr er weinendfort und sank ihm an die Brust); und darauf ist mein Herzso schlecht geworden, weil ich sic verloren habe Nimm sienur hin, denn du bist ein reiner Geist die herrliche Gestalt,die dir auf dem Meere erschien, so sicht sie aus, oder jetzt noch

schöner.-Ach Albano!" Dieser edle Mensch erschrak

über die Verwickelung und über das Schicksal und sagte:nein,nein, du lieber Karl, du denkst über alles ganz falsch."

Plötzlich war es, als tönten alle Gestirne und ein melo-disches Geistcrchor dränge unsichtbar durch die Pforte herein;Albano war betroffen.Nichts, lass' cs (sagte Karl). Es istdas Skelet nicht; der fromme Vater geht im Flötcn-

thale und zieht jetzt seine Flöten, weil er betet-Aber

wie sagst du, ich dächte über alles falsch?"-Wie?"

wiederholte Albano und konnte im zauberischen Kreise dieserNachklänge, die den Sonntagsmorgen allmächtig wiedcrbrach-ten, nicht denken und reden. Wehten denn nicht die Silber-pappeln an den Sternen hin und her, und Roscnwolkcn lager-ten sich um den Himmel, und das ganze Elysium zog offenvorüber mit den Lauten, die cs durchschwebct, mit den Thrä-nen, die es benetzet hatten, und mit den Träumen, die keinHerz vcrgiffct, und mit der heiligen Gestalt, die ewig in seinembleibt? Die Hand ihres Bruders hielt er jetzt so fest; derLiebe und der Freundschaft, diesen zwei Brennpunkten in derEllipse der Lebensbahn, war er so nahe; ungestüm nm-sassete er den Bruder mit den Worten:bei Gott, sag' ich