Druckschrift 
10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
Seite
318
Einzelbild herunterladen
 

318

empor, der vom Himmel herunterströmtc, und seine großenAugen standen voll Glanz)o, es ist ein Himmel und eineUnsterblichkeit wir bleiben nicht in der dunkeln Höhle desLebens wir ziehen auch durch den Aether wie du, duglänzende Welt!"

Ach du Herrlicher, (sagte Karl, dessen Seele aus Seelenbestand) ich will dich nun auch zu einer srohern Stelle brin-gen." Sie waren kaum acht Schritte weg, als cs sichhinter ihnen verdunkelte und ein oben hercingeworscncr Degenausrecht mit der Spitze in den Sand der Wellen suhr.O duhöllischer Tensel droben!" rief der ergrimmte Noquairol; aberAlban wurde weich über die eiserne Jungfran der Sterbensstunde,die so nahe an ihm die scharfen Arme znsammengeschlagen hatte.Sie faßten sich wärmer und gingen still und bange einem lei-sen Getöne und einem Grabhügel entgegen. Sie setzten sichauf ihn, gegenüber einem mit der quälenden Katakombe einenrechten Winkel bildenden Gang, den grünes Moos anslaubteund dessen Länge die zerbröckelten Funken von faulem Holzbezeichnet»!. Er verlor sich in eine offne Pforte und Aus-sicht ins Elysium, von welchem nur die weißen Gipfeleiniger Silberpappeln zu erkennen waren, und in der Fernesah man das Frühlingsroth der Mitternacht am Himmel blühen,und zwei Sterne blitzten darüber. Doch wurde die Pfortevergittert und bewacht durch ein Skelet mit einer Aeolsharfein der Hand, das auf ihr die dünnen Molltöne zu greisenschien, mit denen jetzt der Zugwind in die Höhle floß.

Erzähle hier (sagte Karl an der schönen Stelle, undneugieriger durch den Mörderwurs von Albans Degen) dasheutige aus!" Albano berichtete ihm redlich das Wort derSchwcsterstimme:Linda de Romeiro geb' ich dir." Er dachte