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der Muth der Unsterblichkeit schlug wieder in der warmenBrnst.-
Aber welcher sonderbare Garten! Große und kleine blu-menlose Beete voll Rosmarin, Raute und Taxus zcrstücktcnihn — ein Kreis von Trauerbirken umgab wie ein Lcichcn-gcfolge gesenkt den stummen Platz — unter dem Garten mur-melte der begrabne Bach — und in der Mitte stand ein wei-ßer Altar, neben welchem ein Mensch lag.
Albano wurde gestärkt durch die gemeine Kleidung unddurch den Handwcrksbnndcl, woraus der Schläfer ausruhte;er trat ganz dicht an ihn und las die goldne Inschrift desAltars: „nimm mein letztes Opfer, Allgütigcr!" — DasHerz des Fürsten sollte hier zur Asche werden im Altäre.
Ach nach diesen starren Szenen linderte es seine Seelebis zu Thräncn, hier Mcnschcnwortc zu finden und einenMenschenschlaf und die Erinnerung an Gott; aber als ergerührt dem Schläfer znsah, sagte ihm plötzlich die Schwcster-stimme, die er auf l8oln I-ella gehört, leise ins Ohr: Lindade Romeiro geb' ich dir. —> — Ach guter Gott! rief er undfuhr herum — und nichts war um ihn — und er hielt sichan die Altarccke — „Linda de Romeiro geb' ich dir" sagtecs wieder — fürchterlich packte ihn der Gedanke, der schwe-bende Lcichcnkopf rede neben ihm — und er riß am festenSchläfer, der nicht erwachte — und riß und ries noch ge-waltsamer, als die Stimme zum drittcnmale sprach.
„Wie? — (sagte der Schlaftrunkene) Gleich! — Was„will Er? — Sie?" und richtete sich unwillig und gähnendauf, aber er fiel bei dem Anblicke des nackten Degens wiederans die Kniee und sagte: „Barmherzigkeit! ich will ja alles„hcrgeben!" —