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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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wickelten, war vor jeden Stral des Mondes gewälzt. Alser unter der Pforte sich umsah, hing über der schattigen Treppeein bleicher Kops, gleich einer Büste des Mordseldes, undging ohne Körper herab, und die verbluteten Todtcn schienenaufzuwachcn und ihm nachzülaufcn der kalte Höllensteindes Schauders zog sein Herz zusammen; er stand; der Lei-chcnkopf schwebte unbeweglich über der letzten Staffel.

Auf einmal sog das Herz wieder warmes Blut, er wandtesich gegen den nnförmlichcn Wald mit gezogenem Degen, weiler sein Leben neben dem bewaffneten Tode vorbcitrug. Erfolgte in der Finsterniß der grünenden Thürmc dem Getösedes unterirdischen Flusses und dem Wiegen des Bodens. ZumUnglück sah er sich wieder um, und der Leichcnkopf stand nochhinter ihm, aber hoch in den Lüsten auf dem Rumpfe eines

Niesen.-Der höchste Schauder trieb ihn allezeit mit

zugcdrückten Augen auf ein Schreckbild los; er rief zweimaldurch den hallenden Wald: wer ist da? Aber als jetzt aufeinmal ein zweiter Kops neben dem ersten zu stehen schien: soklebte seine Hand an dem eiskalten Schlosse der Pforte derTodtcnwclt gefroren an und er riß sie blutig ab.

Er floh und stürzte durch immer dichtere Zweige endlichhinaus in einen freien Garten und in den Glanz des Mon-des; hier, ach hier, als er den heiligen unsterblichenHimmel und die reichen Sterne im Norden wieder schimmernsah, die nie ans- und nntergchen, den Pol-Stern und FriedrichsEhre, die Bären und den Drachen und den Wagen und Kas-siopeia, die ihn mild wie mit den Hellen winkenden Augencwiger Geister anblickten: da fragte der Geist sich selber:werkann mich ergreifen, ich bin ein Geist unter Geistern;" und