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„Zesara! (rief cs im Walde) Zesara, wo bist du?" under hörte seine eigne Stimme; aber kühn rief er nun zurück:am Altäre! — Eine schwarze Gestalt drang heraus mit einerweißen Maske in der Hand und stockte im Mondlichtc vorder bewaffneten; da erkannte endlich Albano den BruderLianens, nach dem er so lange gclechzet — er schleuderte denDegen zurück und lief ihm entgegen — Noquairol stand stumm,bleich und mit einer erhabnen Ruhe auf dem Gesichte vor ihm,— Albano blieb nahe stehen und sagte gerührt: hast du michgesucht, Karl? — Noquairol nickte stumm und hatte Thränenin den Augen und öffnete die Arme. — Ach da konnte derselige Mensch mit allen Flammen und Thränen der Liebe andie langgclicbte Seele stürzen und er sagte unaufhörlich: nunhaben wir uns, nun haben wir uns! Und immer heftigerumschlang er ihn wie den Pfeiler seiner Zukunft und strömtein Thränen hin, weil ja nun die verschlossene Liebe so langerJahre, und so viele zugcdrücktc Quellen des armen Herzensaus einmal fließen durften. — Noquairol drückte ihn nur zit-ternd an sich und leise mit Einem Arme; und sagte, aberohne Heftigkeit: „ich bin ein Sterbender und das ist mein„Gesicht (indem er die gelbe Todtcnmaske emporhiclt), aber„ich habe meinen Albano und ich sterbe an ihm."
Sie verstrickten sich wild — das Mark des Lebens, dieLiebe, durchdrang sie schöpferisch -— der Boden über dem rol-lenden Erdenflussc wankte heftiger — und der Sternenhimmelzog mit dem weißen Zauberrauche seiner zitternden Sterneum die magische Glut-
Ach ihr Glücklichen! —