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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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44. Z y k e l.

Endlich reifete man in den Garten aus; Pollux bliebungern, und nur aus Liancns Verheißung, ihm heute wiederein Pferdstück zu zeichnen, als Schutzheiliger der Wiege zurück.Alban sagte zur höchsten Freude der Baumcisterin, die nunalles dem schönen Manne zeigen konnte, er habe noch wenigvon Lilar gesehen. Wie reizend gingen vor ihm die befreun-deten Gestalten nebeneinander! Ehariton, wicwol eine Frau,doch griechisch-schlank, flatterte als die kleinere Schwester nebender Lilicntaille seiner ein wenig längcrn Liane fort, jene schien,nach der Eintheilung der Landschaftsmaler, die Natur in Be-wegung zu sehn, Liane die Natur in Ruhe. Als er wiederneben Liane trat, an deren linken Hand Helena lief zurrechten die Mutter so fand er ihr weich-niedergehendesProfil unbeschreiblich-rührend und um den Mund Züge, dieder Schmerz zeichnet, die Narben wiederkehrender Tage; indeßdas schöne Mädchen in der Sonnenseite des Vollgesichts wiein ihrem leichten Gespräche eine unbefangene beglückende Hei-terkeit entfaltete, die Albano, der noch an keiner Schulthüreeines weiblichen Philanthropins angeklopft, mühsam mit ihrerweinenden Dichtkunst ansglich. O wenn die weibliche Thräneleicht flieht, so entflattcrt ja noch leichter das weibliche Lächeln,und dieses ist ja noch öfter als jene nur Schein!

Er suchte aus Sehnsucht des durstigen Herzens das Händ-chen der Kleinen zu fassen, allein sie hing sich mit beiden aufLinnens Linke; entlief aber gleich und holte drei JriSblumen wie sic, den Schmetterlingen ähnlich und theilte derMutter eine zu und Lianen mit den Worten zwei: gieb demauch eine; und Liane reichte sie ihm sreundlich-anschauend mit