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üppige Blumen ab, damit die andern voller reisen! Du füh-rest ja deine Menschen auf einem langen Berge in deinen Him-mel und zu dir, und fie gehen durch die Gewitter des Lebensam Berge nur verschüttet, nicht getroffen hindurch, und nur
unser Auge wird naß. --Aber, wenn ich zu dir komme,
wenn der Tod wieder seine dunkle Wolke auf mich wirft undmich weg von allen Geliebten in die tiefere Höhle zieht, unddu mich, Allgütigcr, noch einmal freimachst und in deinenFrühling trägst, in den noch schönem als diesen herrlichen:wird dann mein schwaches Herz neben deinem Nichterstuhle sofreudig schlagen wie heute, und wird die Menschenbrust in dei-nem ätherischen Frühlinge athmen dürfen? O mache mich reinin diesem irdischen und lasse mich hier leben, als wenn ichschon in deinem Himmel ginge! — -—
Hi Hi
Wenn schon euch, ihr Freunde, die duldende reine Gestaltungesehen lieb und rührend wird, die sich ergeben freuen kann,daß doch die Wetterwolke nur Platz-Tropfen und keine Schlos-sen auf fie warf: wie mußte sie erst das bewegte Herz ihresFreundes erschüttern! — Er fühlte eine Heiligung seines gan-zen Wesens; gleichsam als komme die Tugend in diese Gestaltverkörpert vom Himmel nieder, um ihn heiligend anzulächcln,und fliege dann leuchtend zurück, und er folg' ihr begeistertund gehoben nach.
Er drang eifrig dem Knaben das Zurücktragcn der Blät-ter ab, um ihr und sich, da sie jede Minute erscheinen konnte,die peinlichste Uebcrraschung zu ersparen; doch beschloß er fest<— was cs auch koste — wahr zu sehn und ihr noch heutesein Lesen zu beichten.