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10 (1848) Titan : erster Band
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die immer leise schlummernden Augen langsam auf, sah michmüde, aber liebreich au und that sie, ohne sich zu regen, wie-der zu und gab mir nur die liebe Hand.

Nun dürft' ich recht selig wieder in meinen Garten gehen;ich brachte aber der immer heitern Chariton den Morgcngrußund sagt' ihr, daß ich auf dem breiten Wege zum Altäre*)bliebe, sollt' ich etwan gesucht werden.Ach, Elisa, wie warmir dann! Und warum hatt' ich Dich nicht an meiner Hand^und warum sah mein bekümmerter Karl nicht, daß seineSchwester so glücklich war? Wie nach einem warmen Regendas Abendroth und das flüssige Sonnenlicht von allen gold-grünen Hügeln rinnt: so stand ein zitternder Glanz über mei-nem ganzen Innern und über meiner Vergangenheit, undüberall lagen Helle Frcudenzähren. Ein süßes Nagen nahmmein Herz auseinander wie zum Sterben, und alles war mirso nahe und so lieb! Ich hätte der lispelnden Zitterpappelantworten und den Frühlingslüsten danken mögen, die so küh-lend das heiße Auge umwehten! Die Sonne hatte sich mütter-lich-warm auf mein Herz gelegt und pflegte uns alle, die kalteBlume, den jungen nackten Vogel, den starren Schmetterlingund jedes Wesen; ach so soll der Mensch auch sehn, dacht' ich.Und ich ging den Sandweg und schonte das Leben des armenGräschcns und der liebäugelnden Blume, die ja hauchen underwachen wie wir ich vertrieb die weißen durstigen Schmet-terlinge und Tauben nicht, die sich nebeneinander von dernassen Erdscholle zum Tranke bückten o ich hätte die Wellenstreicheln mögen-diese Schöpfung ist ja so kostbar und

So heißet jener Berg, den Albano in der bekannten Frühlings-nacht gefunden.