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10 (1848) Titan : erster Band
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konnte, ob nicht in dieser Stunde ihr thcurer Freund in Romerkranke oder untergehe.-

Nun aber ist der dunkelgrauc Nebel auf dem Blumen-garten Deiner kleinen Linda ganz verweht, und alle Blütendes Lebens glänzen in ihren reinen hohen Farben vor ihr.

Nack) Mitternacht wich die Migraine meiner Mutter fast

ganz, und sie schlummerte so süß noch an diesem Morgen. Owie war mir da! Nach 5 Uhr schon ging ich in den Gar-ten hinunter und fuhr über den Glanz zusammen, der imThauc und zwischen den Blättern brannte die Sonne saherst unter den Trinmphthorcn herein alle Seen sprühtenin einem breiten Feuer ein glänzender Dampf umfloß wieein Heiligenschein den Erdenrand, den der Himmel berührteund ein hohes Wehen und Singen strömte durch die Morgen-pracht--

Und in diese aufgeschlossene Welt kam ich genesen zurückund so froh; ich wollte immer rufen: ich habe dich wieder,du Helle Sonne, und euch, ihr lieblichen Blumen, und ihr stol-zen Berge, ihr habt euch nicht verändert, und ihr grünet wie-der wie ich, ihr duftenden Bäume!-In einer unend-

lichen Seligkeit schwebt' ich wie verklärt, Elisa, schwach, aberlcickt und frei, ich hatte die drückende Hülle so war es mir

unter die Erde gelegt und nur das pochende Herz behal-

ten und im entzückten Busen flössen warme Thränenquellengleichsam über Blumen über und bedeckten sie hell.-

Ach Gott, sagt' ich in der großen Freude schreckhaft,war es denn ein bloßer Schlaf, das unbewegliche Ruhen derMutter?" und ich mußte lächle immer eh' ich weiterging, wieder zu ihr hinaus. Ich schlich athemlos vor dasBette, bog mich horchend über sie, und die gute Mutter schloß