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konnte, ob nicht in dieser Stunde ihr thcurer Freund in Romerkranke oder untergehe.-
Nun aber ist der dunkelgrauc Nebel auf dem Blumen-garten Deiner kleinen Linda ganz verweht, und alle Blütendes Lebens glänzen in ihren reinen hohen Farben vor ihr. —
— Nack) Mitternacht wich die Migraine meiner Mutter fast
ganz, und sie schlummerte so süß noch an diesem Morgen. Owie war mir da! — Nach 5 Uhr schon ging ich in den Gar-ten hinunter und fuhr über den Glanz zusammen, der imThauc und zwischen den Blättern brannte — die Sonne saherst unter den Trinmphthorcn herein — alle Seen sprühtenin einem breiten Feuer — ein glänzender Dampf umfloß wieein Heiligenschein den Erdenrand, den der Himmel berührte —und ein hohes Wehen und Singen strömte durch die Morgen-pracht —--
Und in diese aufgeschlossene Welt kam ich genesen zurückund so froh; ich wollte immer rufen: ich habe dich wieder,du Helle Sonne, und euch, ihr lieblichen Blumen, und ihr stol-zen Berge, ihr habt euch nicht verändert, und ihr grünet wie-der wie ich, ihr duftenden Bäume!-In einer unend-
lichen Seligkeit schwebt' ich wie verklärt, Elisa, schwach, aberlcickt und frei, ich hatte die drückende Hülle — so war es mir
— unter die Erde gelegt und nur das pochende Herz behal-
ten und im entzückten Busen flössen warme Thränenquellengleichsam über Blumen über und bedeckten sie hell.-
„Ach Gott, sagt' ich in der großen Freude schreckhaft,„war es denn ein bloßer Schlaf, das unbewegliche Ruhen der„Mutter?" und ich mußte — lächle immer — eh' ich weiterging, wieder zu ihr hinaus. Ich schlich athemlos vor dasBette, bog mich horchend über sie, und die gute Mutter schloß