Druckschrift 
10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
Seite
259
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liebte die hohe Gräfin gleichsam mit dem Herzen ihres Bru-ders und ihrer Freundin zugleich, und die sanfte Seele nanntefich, ihres Werthes unbewußt, nur die kleine Linda ihrerElisa.

Auch die zarte ansgezogcnc Handschrift kannte Mbanonicht; Julienne liebte die gallische Sprache bis zu den Lettern,aber Lianens ihre glichen nicht den gallischen Sudel-Proto-kollcn, sondern der reinlichen gerundeten Handschrift derBritten.

Hier ist endlich ihr Blatt O du holdes Wesen!wie lange Hab' ich nach den ersten Lauten deiner erquickendenSeele gedürstet!

Sonntags-Morgen.

Aber heute, Elisa, bin ich so innig-sroh, und derAbendnebel liegt als eine Aurora am Himmel. Ich sollteDir wol das Gestrige gar nicht geben. Ich war zu bekümmert.Könnt' aber nicht meine liebe Mutter, die doch blos meinet-wegen hierher gegangen war, dadurch noch kränker werden, soleidlich sie auch eben deswegen fich gegen mich anstellte?Und dann kam ja Deine Gestalt, Geliebte, und all DeinSchmerz und die harte Nachbarschaft *) und unser letzter Abendhier, o alles das zog ja so klagend vor mein banges Herz! Sich, als wir vor dem Hause der lieben Chariton hieltenund sic meiner Mutter die Hand mit freudigen Thränen küßte:so war ich so schwach, daß ich auch abgcwandte vergoß, aberandre und über die Frohlockende selber, die ja nicht wissen

Der Tartarus mit dem Vatcrhcrzen Jüliennens.

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