liebte die hohe Gräfin gleichsam mit dem Herzen ihres Bru-ders und ihrer Freundin zugleich, und die sanfte Seele nanntefich, ihres Werthes unbewußt, nur die kleine Linda ihrerElisa.
Auch die zarte ansgezogcnc Handschrift kannte Mbanonicht; Julienne liebte die gallische Sprache bis zu den Lettern,aber Lianens ihre glichen nicht den gallischen Sudel-Proto-kollcn, sondern der reinlichen gerundeten Handschrift derBritten.
Hier ist endlich ihr Blatt — — O du holdes Wesen!wie lange Hab' ich nach den ersten Lauten deiner erquickendenSeele gedürstet! —
Sonntags-Morgen.
— Aber heute, Elisa, bin ich so innig-sroh, und derAbendnebel liegt als eine Aurora am Himmel. Ich sollteDir wol das Gestrige gar nicht geben. Ich war zu bekümmert.Könnt' aber nicht meine liebe Mutter, die doch blos meinet-wegen hierher gegangen war, dadurch noch kränker werden, soleidlich sie auch eben deswegen fich gegen mich anstellte? —Und dann kam ja Deine Gestalt, Geliebte, und all DeinSchmerz und die harte Nachbarschaft *) und unser letzter Abendhier, o alles das zog ja so klagend vor mein banges Herz!— Sich, als wir vor dem Hause der lieben Chariton hieltenund sic meiner Mutter die Hand mit freudigen Thränen küßte:so war ich so schwach, daß ich auch abgcwandte vergoß, aberandre und über die Frohlockende selber, die ja nicht wissen
Der Tartarus mit dem Vatcrhcrzen Jüliennens.
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