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10 (1848) Titan : erster Band
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man dessen Pflegevater in Landschafts-Votis brauchte, undweil Don Gaspard viel bei dem Fürsten galt, und weil derJüngling durch einen ihm eignen anständigen Stolz gebot. Es gibt einen gewissen edlen, durch welchen mehr als durchBescheidenheit Verdienste Heller glänzen. Froulay hatte fürdie Zukunst nicht die bequemste Rolle; denn der^HaarhaarscheHof war dem Vließ-Ritter so ungcwogcn wie dieser jenem*);Haarhaar wurd' aber ohne Zweifel (allen welschen chirur-gischen Berichten zufolge) und in wenig Jahren (allen no-sologischen gemäß) der Erbe von dessen Erbschaft oderThrone. Nun war das Schlimme dabei, daß der Minister,der wie ein Christ mehr aus die Zukunft sah, sich zwischen demdeutschen Herren von Bouvcrot, der eine Haarhaarsche Krea-tur heimlich war, und zwischen der kurzen Gegenwart zugleichdurchzuschlcichcn hatte.

Er nahm, sagt' ich, den Drafen ungemein verbindlichauf so wie den Lektor, und entdeckte beiden, er müsse ihnenseine Frau vorstcllen, die ihre Bekanntschaft wünsche. Er ließes ihr sagen; führte beide aber, ohne Erwarten der Antwort,in ihr Zimmer. Dem Jünglinge war nun, als drehe sichdie schwere Thür eines heiligen stillen Tempels aus. So-gar ich bin jetzt, während ihres Ziehens durch die Zimmer,mit so närrisch, daß ich in eine eben so große Angst gcrathe,als ging' ich mit hintcnnach. Als wir ins Morgenzimmer,welches Papiertapetcn zu einer gegitterten Jelängerjelieber-Laube ausfärbtcn, cintratcn, saß blos die Ministerin da, die

*) Dieser hatte früher dem spanischen Ritter die Prinzessin ab-geschlagen; es sind mir aber über diesen wichtigen Artikelhinlängliche Dokuments versprochen.

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