aber kann ihn der geist- nnd weltliche Arm denn decken gegeneinzelne Gleichnisse — gegen halbseitige Kopfschmerzen —Waldraupcn -— Rezensionen — Gardinenpredigten — Ncgcn-monatc — oder gar Honigmonate, die nach dem Ende jedesBandes Anfällen? — —
Nnn zur Historie! Abends fuhren Albano und Augustimit dem väterlichen Kreditbriefe zum Minister. Den Frostund Stolz desselben suchte der Lektor unterwegs durch dasLob seiner Arbeitsamkeit und Einsicht zu übcrfirnissen. MitHerzklopfen faßte der Gras den Thürklopfer am Himmels-oder Höllenthore seiner Zukunft an. In der Antichambre —diesem höhcrn Bedicntenzimmer und lüindus intanwin etpatrnin — standen noch Leute genug, weil Froulay ein Vor-zimmer für eine Bühne hielt, die nie leer sehn darf und aufder es, wie im jüdischen Tempel nach den Rabbinen, denen,die knicen und beten, nie zu enge wird. Die Ministerin warals eine Pazicntin abwesend, blos weil sie eine hüten wollte.Der Minister war auch nicht da — weil er wenig Zeremonienmachte und nur ungemein viel forderte -— sondern in seinemArbcitskabinet; er hatte bisher den Kopf unter dem warmenThronhimmel gehabt und tief in den vcrbotncn Reichsapfelgebissen, daher opferte er willig auf (nicht andern, sondernandre) und ließ sich als eine Heiligenstatnc mit Votivgliedernbehängen, ohne seine zu regen, und wie der h. Fransziskuszu Oporto mit Dank- und Bittschriften, die er niemalserbricht.
Froulay kam und war — wie immer außer den Ge-schäften — so höflich wie ein Perser. Denn Augusti war seinHausfreund — d. h. die Ministerin war dessen Hausfreundin— und Albano war nicht gut vor den Kops zu stoßen, weil