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10 (1848) Titan : erster Band
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gleichen, die den kostbaren Krötenstein (ihr Herz) auf keinanderes Tuch wie auf ein rothes setzen."

Der Lektor, der bei aller Reinheit und Zucht doch demScarron ohne Bedenken an der Ode auf das Gesäß einer Her-zogin hätte schreiben Helsen, wußte als er die Flucht desGrafen behandeln wollte gar nicht, wie ihm geschah, alsihn dieser mit einigem Roscnessig ansprcngte und sagte:derVater liegt dem schlechten Menschen auf dem Brette, und ihmliegt eines vor der eisernen Stirn: o der Schlechte!" Al-lerdings hatte die physische und moralische Nähe der zweischönen weiblichen Herzen und die Liebe dafür den Grafen ammeisten gegen ImiAi's artistischen Zynismus empört. Der Lek-tor versetzte blos:Er werde bei dem Minister und überalldasselbe hören; und seine falsche Delikatesse werde sich schonnoch geben."Die Heiligen (fragte Schoppe) wohnennur ans, nicht in den Pallästcn?" Froulay's seiner trugnämlich auf seiner Platcformc einen ganzen Kordon von stei-nernen Aposteln; und ans einer Ecke stand eine Marienstatue,die zwischen lauter Dächern aus Sphcxcns Hanse zu sehenwar.

Junger Zesara! wie jagt dir diese marmorne ModonnaBlutwcllen durchs Gesicht, gleichsam die Schwester deiner schö-nem, oder die Schutz- und Hansgöttin derselben! Aberer beschleunigte den Eintritt in dieses Lararinm seiner Seele,die Abgabe des väterlichen Empfehlungsschreibens mit keinemLaute aus Scheu des Argwohns: so viele Fehltritte thut derGute schon im Heidenvorhofe der Liebe; wie soll er im Wci-bcrvorhose bestehen, oder im finstern Allerhciligsten süßen?