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„gleichen, die den kostbaren Krötenstein (ihr Herz) auf kein„anderes Tuch wie auf ein rothes setzen." —
Der Lektor, der bei aller Reinheit und Zucht doch demScarron ohne Bedenken an der Ode auf das Gesäß einer Her-zogin hätte schreiben Helsen, wußte — als er die Flucht desGrafen behandeln wollte — gar nicht, wie ihm geschah, alsihn dieser mit einigem Roscnessig ansprcngte und sagte: „der„Vater liegt dem schlechten Menschen auf dem Brette, und ihm„liegt eines vor der eisernen Stirn: o der Schlechte!" — Al-lerdings hatte die physische und moralische Nähe der zweischönen weiblichen Herzen und die Liebe dafür den Grafen ammeisten gegen ImiAi's artistischen Zynismus empört. Der Lek-tor versetzte blos: „Er werde bei dem Minister und überall„dasselbe hören; und seine falsche Delikatesse werde sich schon„noch geben." — „Die Heiligen (fragte Schoppe) wohnen„nur ans, nicht in den Pallästcn?" Froulay's seiner trugnämlich auf seiner Platcformc einen ganzen Kordon von stei-nernen Aposteln; und ans einer Ecke stand eine Marienstatue,die zwischen lauter Dächern aus Sphcxcns Hanse zu sehenwar.
Junger Zesara! wie jagt dir diese marmorne ModonnaBlutwcllen durchs Gesicht, gleichsam die Schwester deiner schö-nem, oder die Schutz- und Hansgöttin derselben! — Aberer beschleunigte den Eintritt in dieses Lararinm seiner Seele,die Abgabe des väterlichen Empfehlungsschreibens mit keinemLaute aus Scheu des Argwohns: so viele Fehltritte thut derGute schon im Heidenvorhofe der Liebe; wie soll er im Wci-bcrvorhose bestehen, oder im finstern Allerhciligsten süßen?