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10 (1848) Titan : erster Band
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daß die angekündigtc Stimme in der Himmclfahrts- und Ge-burtsnacht einen andern Namen nenne als den geliebtcstcn. ^

Abends, nachdem die drei Ankömmlinge ihre häuslichenEinrichtungen, die aus dem wcllenschlagenden Albano nochimmer nicht den vervielfältigten Zauberglanz der Lindenstadtwcgbrachten, hinter sich hatten, führte der Lektor den Grafenzum Erbprinzen ImiZi. Dieser kopirte täglich eine halbeStunde lang im Bilderkabinct, und bcschicd beide dahin zumWarten ans ihn. Sie gingen hinein. Ein andrer als ichwürde hier der Welt einen räsonnircnden Küchenzettel allerSchaugerichte des Kabinets zustellcn; aber ich mag sie nichteinmal mit den 17 Gemälden beschenken, über deren Reizenjene seidnen Tändclschürzen oder Schleier hingen, die in Pariseine Dame gern von ihren eignen abheben würde, um nurdamit verschämt das Kunstwerk zu bedecken. Man kann leichtdenken, daß unscrm Alban im Bilderkabinct das mütterliche*)cinfiel, und daß er gern an jedem Nagel gerücket hätte, wäreniemand da gewesen.

Aber die Prinzessin Julienne war da, die er (und wiralle) noch recht gut von Blumcnbühl her kannte, wie sie ihn.Sie war zwar voll junger Reize, aber man fand diese dochnicht eher, als bis man ein Paar Tage vorher sehr in sieverliebt gewesen war das machte sic darauf jede Minutehübscher, wie denn überhaupt Amor mehr der Vater als derSohn der Hnldgöttin ist, und sein Köcher das beste Schmuck-kästchen und die reichste Toilettenschachtcl, und seine Bindedas beste inouclroir äs Venrm und Schminkläppchen, das ichkenne.

*) In besten Wand die Frau mit dem Souvenir ist.