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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
Seite
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Deine Nachricht vom Gaukler der Insel, der den Prophe-ten spielen wollen. Eine solche Weissagung setzt irgendeinen Antheil voraus, dem ich in Spanien näher nach-spürcn muß. Ich glaube den Betrüger schon zu kennen.Sei an Deinem Geburtstage vorsichtig, bewaffnet, kaltund kühn und halte wo möglich den äoiiAleue fest; gib Diraber kein rickicule durch Sprechen darüber. Dian istin Rom und arbeitet recht brav. Lege Hoftrauer flir-ten lieben alten Fürsten an aus Gefälligkeit, ^cUUo."

6. cle C.

Ach thcncrc Schwester!" scufzcte er innig, und zog ihrMedaillon heraus und sah weinend die Züge eines ihr ver-sagten Alters an, und las weinend die widerlegte Unterschrift:wir sehen uns wieder. Jetzt da sich ihm das Leben lachendund weit anfschlicßct, ging cs ihm viel näher, daß das Schick-sal die Schwester so eng bedeckt; ja der harte Gedanke kamdazu, ob er nicht Schuld an ihrem Verschwinden habe, daseinetwegen der fürchterliche Zahuri der Insel vielleicht eineopfernde Gaukelei getrieben; sogar der Umstand, daß sie seineschwächliche Zwillingsschwcstcr war, wurde ein Schmerz.Allein kämpfend standen jetzt die Gefühle in seinem Geistewie auf einem Schlachtfelds gegeneinander. Welches Schicksalzieht mir entgegen! dacht' er.Nimm die Krone!" hatte jeneStimme gesagt;welche?" fragte ansstehend sein ruhm-durstiger Geist und untersuchte kühn, ob sie aus Lorbeerenoder Dornen oder Metallen bestehe.Liebe die Schöne!"hatte sie gesagt; aber er fragte nicht:welche?" nur hatt'-er, seitdem der Vater des Todes seinen Namen und seineGlaubwürdigkeit fürchterlich zu bewähren schien, die Furcht,

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