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10 (1848) Titan : erster Band
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nercs begehren, nicht zu nahe an unsrer scyn; und daher nimmtmit der Ferne der Leiber die Nähe der Seelen zu.

Der Doktor ließ seine lauten Kinder als einen ausrän-mcndcn Strom in die Angiasstubc laufen; er aber ging wie-der zum Trommler hinunter, mit dem cs nach seiner ErzählungdicseBewandtniß hatte: Sphex hatte schon vor mchrernJahren be-sondere Vcrmuthungcn über die Fett-Absonderung und den Durch-messer der Fett-Zellen in einem Traktate gewagt, den er nicht eherherausgcbcn wollte, bis er die anatomischen Zeichnungen dazukonnte stechen lassen, mit denen er auf die Sekzion und Aus-spritzung des dasitzendcn Trommlers wartete. Diesen kranken, ein-fältigen, schlaffen Menschen, Malz mit Namen, halt' er voreinem Jahre, als sich einige Fett-Augen auf ihm ansetzten,unter der Bedingung in die Kost genommen, daß er sich zer-legen ließe, wenn er verstorben wäre. Zum Unglück findetSphex seit geraumer Zeit, daß der Kadaver täglich abfälletund eindorret aus einem Aale zu einer Hornschlange; und esist ihm unmöglich, heranszubringcn, was es macht, da er ihmnichts Aussaugendes zulässct, weder Denken, noch Mozion, nochPassionen, Empfindsamkeit, Essig, noch sonst etwas.

Die Trommel muß der Kadaver da er eben so hart-hörig als hartsinnig ist und schon darum keine Vernunft an-nimmt, weil er keine hört immer umgchangen tragen, weiler unter ihrem Rühren besser vernimmt, was sein Brodherrund Proscktor an ihm anssctzt.*) Der Doktor filzte ihn

Derham (in seiner Phhsiko-Thcologie 1750) bemerkt, daß Taubeunter dem Getöse am besten hören, z. B. ein Harthöriger unterdem Glockcngcläutc: eine taube Wirthin unter dem Trommelndes Hausknechts. Daher wird vor Fürsten und Ministern, dieJean Paul's ausgelv. Werke. X.. 42