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nercs begehren, nicht zu nahe an unsrer scyn; und daher nimmtmit der Ferne der Leiber die Nähe der Seelen zu.
Der Doktor ließ seine lauten Kinder als einen ausrän-mcndcn Strom in die Angiasstubc laufen; er aber ging wie-der zum Trommler hinunter, mit dem cs nach seiner ErzählungdicseBewandtniß hatte: Sphex hatte schon vor mchrernJahren be-sondere Vcrmuthungcn über die Fett-Absonderung und den Durch-messer der Fett-Zellen in einem Traktate gewagt, den er nicht eherherausgcbcn wollte, bis er die anatomischen Zeichnungen dazukonnte stechen lassen, mit denen er auf die Sekzion und Aus-spritzung des dasitzendcn Trommlers wartete. Diesen kranken, ein-fältigen, schlaffen Menschen, Malz mit Namen, halt' er voreinem Jahre, als sich einige Fett-Augen auf ihm ansetzten,unter der Bedingung in die Kost genommen, daß er sich zer-legen ließe, wenn er verstorben wäre. Zum Unglück findetSphex seit geraumer Zeit, daß der Kadaver täglich abfälletund eindorret aus einem Aale zu einer Hornschlange; und esist ihm unmöglich, heranszubringcn, was es macht, da er ihmnichts Aussaugendes zulässct, weder Denken, noch Mozion, nochPassionen, Empfindsamkeit, Essig, noch sonst etwas.
Die Trommel muß der Kadaver — da er eben so hart-hörig als hartsinnig ist und schon darum keine Vernunft an-nimmt, weil er keine hört — immer umgchangen tragen, weiler unter ihrem Rühren besser vernimmt, was sein Brodherrund Proscktor an ihm anssctzt.*) — Der Doktor filzte ihn
Derham (in seiner Phhsiko-Thcologie 1750) bemerkt, daß Taubeunter dem Getöse am besten hören, z. B. ein Harthöriger unterdem Glockcngcläutc: eine taube Wirthin unter dem Trommelndes Hausknechts. Daher wird vor Fürsten und Ministern, dieJean Paul's ausgelv. Werke. X.. 42