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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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träumend aber wie Schläfer, die das Auslöschen des Lichtsherber empfinden so braucht' es freilich wcuigc kalte Tropfenvon kalten Worten, damit die heiße in Fluß gebrachte Seelevon den fremden kalten Körpern in Zickzack und Klumpen zer-schoß, tndeß eine warme Form den Guß zur lieblichsten Ge-stalt gerundet hätte.

Bei so bcwandten Umständen wird sich freilich keinerwundern über das, was ich bald berichten werde. Der Tanz-,Musik- und Fccht-Meistcr, der wenig auf seine Pas, Griffeund Stöße großthat, aber desto mehr auf seine (Reichstags-)Literatur denn die neuen Monatsnamen, die KlopstockscheRechtschreibung und die lateinischen Lettern in deutschen Brie-fen hatt' er früher in seinen als einer von uns wolltedem Wchrsritzschcn Hause gern zeigen, daß er ein wenig mehrvon Literatur verstehe und da wisse, wo der Hase liegt, alsandere Wiener (um so mehr, da er gar nichts las, nicht ein->mal politische Zeitungen und Romane, weil ihm lebendigewahre Menschen lieber waren): er trat daher nie ins Haus,ohne zwei Taschen voll Romane und Verse für Rabcttc undAlbano. Dazu half seine unendliche Dienstbcflieffcnhcitund sein kollegialisches Wettrennen mit Wchmcicr im Bilden und sein Antheilnehmcn am verstummenden Jünglinge, demer aus den süßen Träumen, die der Rubin*) des glänzen-den jugendlichen Lebens schenkt, mit den exegetischen Traum-büchern, den Dichtcrwcrken, helfen wollte. Die Umwälzungdes Jünglings, der nun ganze romantische Evcrdingens Wie-sen abmähcte und ganze poetische Huysums Blumenrabattenabpflückte, auch nur leidlich zu schildern, Hab' ich jetzt wegen

Man glaubte sonst, daß ein Rubin angenehme Träume gebe.