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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
Seite
131
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und über die äußere ein Mond, aber beide Welten und Halb-kugeln zogen sich zu einer ganzen an sein Aufschritt wurdelangsamer, sein Helles Auge träumerisch, seine Athlcten-Gym-nastik seltener er mußte jetzt alle Menschen wärmer liebenund sic naher fühlen, und er fiel oft seiner Pflegemutter mitgeschlossenen Augen zitternd um den Hals, oder nahm draußenim Freien von dem verreisenden Pflegevater einen einsamemund heißem Abschied.

Und nun wurde vor solchen reinen und scharfen Augender Isis-Schleier der Natur durchsichtig, und eine lebendigeGöttin blickte mit scclcnvollcn Zügen darunter in sein Herz.Ach, als wenn er seine Mutter fände, so fand er jetzt dieNatur jetzt erst wußt' er, was der Frühling sei und derMond und das Morgenrots) und die Stcrnennacht. . . . .Ach, wir haben es alle einmal gewußt, wir wurden alle ein-mal von der Morgcnröthc des Lebens gefärbt! .... O warumachten wir nicht alle ersten Regungen der menschlichen Na-tur für heilig, als Erstlinge für den göttlichen Altar? Esgibt ja nichts Reineres und Wärmeres als unsere erste Freund-schaft, unsere erste Liebe, unser erstes Streben nach Wahr-heiten, unser erstes Gefühl für die Natur; wie Adam, wer-den wir erst aus Unsterblichen Sterbliche; wie Aegyptcrwerden wir früher von Göttern als Menschen regiert;und das Ideal eilet der Wirklichkeit, wie bei einigen Bäu-men die weichen Blüten den breiten rohen Blättern,vor, damit nicht diese sich vor das Stäuben und Befruchtenjener stellen.

Wenn oft Albano von seinen innern und äußern Jrr-gängen nach Hause kam, zugleich trunken und durstig zu-gleich mit geschlossenen Sinnen und mit geschärften,

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