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fest; er verlangte Gründe, nämlich nachgeworftnc Prügel undSteine — allein der weinende Knabe, dessen glühende Händedie kalte Schnauze des gutwilligen Viehes erfrischte, konnteihm kein böses Wort geben, sondern er drehte bloS den we-delnden Hund um und sagte leise: fort! — Aber Melakcn wa-ren blos laute Dekrete etwas; er kehrte immer wieder, um;und in diesen Inversionen —- während welchen in Albano'sohnehin immer auf dem Brockengcbirge stehenden Geist, der imNebel Riesenformen ziehend wachsen sah, seine Thränen undjedes unverdiente Wort tiefer cinbranntcn — fand ihn die un-schuldige Mutter.
„Albano, sagte sic frenndlich-vcrstellt, in der kalten Nacht-„lnft bist du?" — Von diesem Nachgchen und Anreden derallein beleidigten Seele wurde seine volle, der eine Ergießung,es sei durch Thränen oder Galle, nöthig war, so sehr ergrif-fen, daß er mit einem gichtcrischcn Reißen des überspanntenHerzens an ihren Hals anfsprang und sich daran aufgelöst undweinend hing. Er konnte ihren Fragen seinen harten Ent-schluß nicht gestehen, sondern drückte sich blos stärker an ihrHerz. — Jetzt kam besorgt auch der bereuende Direktor nach, 'den die kindliche Stellung umschmolz, und sagte: „närrischer„Teufel, Hab' ich cs denn so böse gemeint?" und nahm zurück-führend die kleine Hand. Wahrscheinlich war Albano's Zür-nen durch die crgoßnc Liebe erschöpft und durch den versöhn-ten Ehrgeiz befriedigt; folgsam und sogar — was sonderbarscheint — mit größerer Liebe gegen Wchrfritz als gegen Al-binc ging er mit ihnen zurück und weinte unterwegs blos anszarter Bewegung.
Als er ins Zimmer trat, war sein Angesicht wie verklärt,obwol ein wenig geschwollen, die Thränen hatten den Trotz