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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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fest; er verlangte Gründe, nämlich nachgeworftnc Prügel undSteine allein der weinende Knabe, dessen glühende Händedie kalte Schnauze des gutwilligen Viehes erfrischte, konnteihm kein böses Wort geben, sondern er drehte bloS den we-delnden Hund um und sagte leise: fort! Aber Melakcn wa-ren blos laute Dekrete etwas; er kehrte immer wieder, um;und in diesen Inversionen- während welchen in Albano'sohnehin immer auf dem Brockengcbirge stehenden Geist, der imNebel Riesenformen ziehend wachsen sah, seine Thränen undjedes unverdiente Wort tiefer cinbranntcn fand ihn die un-schuldige Mutter.

Albano, sagte sic frenndlich-vcrstellt, in der kalten Nacht-lnft bist du?" Von diesem Nachgchen und Anreden derallein beleidigten Seele wurde seine volle, der eine Ergießung,es sei durch Thränen oder Galle, nöthig war, so sehr ergrif-fen, daß er mit einem gichtcrischcn Reißen des überspanntenHerzens an ihren Hals anfsprang und sich daran aufgelöst undweinend hing. Er konnte ihren Fragen seinen harten Ent-schluß nicht gestehen, sondern drückte sich blos stärker an ihrHerz. Jetzt kam besorgt auch der bereuende Direktor nach, 'den die kindliche Stellung umschmolz, und sagte:närrischerTeufel, Hab' ich cs denn so böse gemeint?" und nahm zurück-führend die kleine Hand. Wahrscheinlich war Albano's Zür-nen durch die crgoßnc Liebe erschöpft und durch den versöhn-ten Ehrgeiz befriedigt; folgsam und sogar was sonderbarscheint mit größerer Liebe gegen Wchrfritz als gegen Al-binc ging er mit ihnen zurück und weinte unterwegs blos anszarter Bewegung.

Als er ins Zimmer trat, war sein Angesicht wie verklärt,obwol ein wenig geschwollen, die Thränen hatten den Trotz