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10 (1848) Titan : erster Band
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errungen, und mit pantomimischer Heftigkeit womit erauf diesem immer die schönsten Nachtmusiken der klatschendenHände gewonnen, nichts vor der Hand als Gegenliebe. Wer-thers Lotte kehrte ihm stolz den prangenden Rücken voll Locken,er lief außer sich nach Hause, nahm Werthers Anzug undPistole und kam wieder. Dann trat er mit einem physiogno-mischcn Orkan des Gesichts vor sie hin und sagte das Ge-wehr vorzcigcnd er mache sich hier auf dem Saale todt,falls sie ihn verstoße. Sie sah ihn ein wenig zu vornehm anund fragte: was er wolle. Aber Wcrther halb trnnkcnvon Lottens Reizen, von Werthers Leiden und von Punschdrückte nach dem fünften oder sechsten Nein (an öffentlichesAgircn schon gewöhnt) vor der ganzen Maskerade das Schieß-gewehr auf sich ab, lädirte aber glücklicher Weise nur das linkeOhrläppchen so daß nichts mehr hineinzuhängen ist undstreifte den Seitenkopf. Sie entfloh Plötzlich und reifete so-gleich ab, und er fiel blutend darnieder und wurde hcimgc-tragen. -

Diese Geschichte blies viele Lampen an Faltcrle's Ehren-pforte aus und an Wehmciers seiner an; aber sic setzteaus einmal Albincn in Angst über den eben so wilden Toll-kopf Albano. Sie fragte nach ihm in der Domestikcnstubc;und der Bote hals ihr auf die Spur durch den Knaben ohneHut. Sie eilte selber in ihrem gewöhnlichen Ucbcrmaße derAngst durch das Dorf hinaus. Ein guter Genius derHofhund Melak war da der Muskulus Antagonista undSchlagbaum des Flüchtlings geworden. Melak wollte nämlichmit; und Alban wollte einen dem Schloßhofe so bedienten undöfter als der Nachtwächter darin abrufenden Schirmvoigt undKüstenbcwahrcr wieder heim haben. Melak war in seinen Sachen