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errungen, — und mit pantomimischer Heftigkeit — womit erauf diesem immer die schönsten Nachtmusiken der klatschendenHände gewonnen, nichts vor der Hand als Gegenliebe. Wer-thers Lotte kehrte ihm stolz den prangenden Rücken voll Locken,er lief außer sich nach Hause, nahm Werthers Anzug undPistole und kam wieder. Dann trat er mit einem physiogno-mischcn Orkan des Gesichts vor sie hin und sagte — das Ge-wehr vorzcigcnd — er mache sich hier auf dem Saale todt,falls sie ihn verstoße. Sie sah ihn ein wenig zu vornehm anund fragte: was er wolle. Aber Wcrther — halb trnnkcnvon Lottens Reizen, von Werthers Leiden und von Punsch —drückte nach dem fünften oder sechsten Nein (an öffentlichesAgircn schon gewöhnt) vor der ganzen Maskerade das Schieß-gewehr auf sich ab, lädirte aber glücklicher Weise nur das linkeOhrläppchen — so daß nichts mehr hineinzuhängen ist — undstreifte den Seitenkopf. Sie entfloh Plötzlich und reifete so-gleich ab, und er fiel blutend darnieder und wurde hcimgc-tragen. -
Diese Geschichte blies viele Lampen an Faltcrle's Ehren-pforte aus — und an Wehmciers seiner an —; aber sic setzteaus einmal Albincn in Angst über den eben so wilden Toll-kopf Albano. Sie fragte nach ihm in der Domestikcnstubc;und der Bote hals ihr auf die Spur durch den Knaben ohneHut. Sie eilte selber in ihrem gewöhnlichen Ucbcrmaße derAngst durch das Dorf hinaus. Ein guter Genius — derHofhund Melak — war da der Muskulus Antagonista undSchlagbaum des Flüchtlings geworden. Melak wollte nämlichmit; und Alban wollte einen dem Schloßhofe so bedienten undöfter als der Nachtwächter darin abrufenden Schirmvoigt undKüstenbcwahrcr wieder heim haben. Melak war in seinen Sachen