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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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dem fortlaufenden Pedale fest) fich in den entsetzlichsten Miß-töncn, wogegen die Enharmonika aller Pizzinisten verstummenmuß, senkte fich aber desto länger und tiefer in den zufälligenTreffer eines Wohllauts ein. Eben so arbeitete fich diesaftvollc Seele gleichsam in Laubknöpfen, Holztrieben undRanken aus, und machte Gemälde, Thongebilde, Sonnenuhrenund Plane aller Art, sogar in den juristischen Felsen desPflegevaters, z. B. in Fabri's Staatskanzlei, trieb sie, wieoft Kräuter in Herbarien, ihre durstigen Wurzeln herum undüber die dürren Blätter hinaus. O wie schmachtete er (sowie in der Kindheit von Oktav- zu Quart-Büchern, von Quartzu Folio, von Folio bis zu einem Buche so groß wie die Welt welches eben die Welt ist) jetzt nach geahneten Lehren undLehrern! Aber desto bester! Nur der Hunger verdauet,nur die Liebe befruchtet, nur der Seufzer der Sehnsucht istdie belebende aurn seininalio für das Orphens-Ei der Wissen-schaften. Das bedenket ihr nicht, ihr Fluglehrer, die ihrKindern den Trank früher gebt als den Durst, die ihr wieeinige Blumisten in den gespaltenen Stängel der Blumen fer-tige Lackfarben, und in ihren Kelch fremden Bisam legt, an-statt ihnen blos Morgcnsonne und Blumenerde zu gebenund die ihr jungen Seelen keine stille Stunden gönnt, sondernum sie unter dem Stäuben ihres blühenden Weins gegen alleWinzer-Regeln mit Behacken, Bcdüngcn, Beschneiden hand-thirt. O könnt ihr ihnen jemals, wenn ihr sie vorzeitigund mit unreifen Organen in das große Reich der Wahrheitenund Schönheiten hineintrcibt, gerade so wie wir alle leidermit dunkeln Sinnen in die schöne Natur cinkriechen und unsgegen sie abstumpfcn, könnt' ihr ihnen mit irgend etwas dasgroße Jahr vergüten, das sie erlebet hätten, wenn sie, aus-