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10 (1848) Titan : erster Band
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dem nichts Langweile machte als Kurzweile:aber Abends(dacht' er) mach' ich mir einen guten Tag, denn es ist ein-mal mein Geburtstag." Sein Angebinde sollte darinbestehen, daß er eines machte; er wollte nämlich aus Pestitzdem kleinen Albano einen Ocstcrleinschen Flügel aus seinemeignen Beutel so wenig darin war und obendrein einenMusikmeister aus Don Gaspards Verlangen mitbringen.Aber warum will man das dem Leser nicht vorher ausdas deutlichste auseinandersetzen?

Don Gaspard hatte nämlich in der Revision des Er-ziehungswescns für Albano gewollt, daß aus dessen körperlicheGesundheit mehr als auf die geistige Superfötazion gesehenwürde; der Erkenntnißbanm sollte mit dem Lebensbaume ab-laktirct werden. Ach, wer der Weisheit die Gesundheit opfert,hat meistens die Weisheit auch mit geopfert; und nur an-geborne, nicht erworbene Kränklichkeit ist Kopf und Her-zen dienlich.' Daher hatte Albano in seinem Büchcrriemennicht die vielbändige Enzyklopädie aller Wissenschaften gebücktzu schleppen, sondern blos Sprachlehren. Nach den Schul-stunden der Dorfjugend suchte nämlich der Rektor des Orts Namens Wehmeier, bekannter unter dem Titel: Schachtel-magister seine schönsten Struve'schen Nebenstunden, seineOtin und nocteo ItlaZinnne darin, daß er ihn unterwies, undin die von innern Strömen angesaßtc Mühlwclle des ewigregen Knaben alphabetische Stifte zu einer Sprachwalze einschlug.Freilich aber wollte Zesara bald etwas schwerers bewegen alsdie Sprach-Tastatur; so wurde z.B. die Sprachwalze im eigentli-chen Sinne zur Spiclwalzc; denn stundenlang versucht' er auf derOrgel des Orts ohne sonderliche Kenntniß des Kontrapunkts (erkannte keine Note und Taste, und stand unter dem Orgelstücke aus