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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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wie das erhobene Bildwerk des Tages farbig-gleißend ausLen erlöschenden Kreidezeichnungen des Mondlichts heraustrat,lebendig und wach. Augusti kam auch und schlug ihnen diehalbstündige Fahrt nach Isola inackrs vor. Albano flehte beideherzlich an, allein hinzusahren, ihn aber hier in seinen einsa-men Spaziergängen zu lassen. Der Lektor faßte jetzt dieSpuren der nächtlichen Angriffe schärfer ins Auge wie schönhatte der Traum, der Mönch, die Schlaflosigkeit, die Verblu-tung die tapfere kecke Gestalt gemildert und jeden Laut er-weicht, und die Kraft war jetzt nur ein zauberischer Wasser-fall im Mondcnlicht. Augusti nahm es für Eigensinn undfuhr allein mit Schoppe; aber die wenigsten Menschen begrei-fen, daß man nur mit den wenigsten Menschen (mit keiner Vi-siten-Armce), eigentlich nur mit zweien, mit dem innigsten undähnlichsten Freunde und mit der Geliebten, spazieren gehenkönne. Wahrlich, ich will eben so gern im Angesichte des Ho-fes am Geburtstage der Fürstin zu einer Liebeserklärung öf-fentlich nicderknicen als denn man zeige mir doch denUnterschied zwischen einem langen Vor- und Nachtrabedas trunkne Auge auf dich, Natur, meine Geliebte heften.Wie glücklich wurde durch die Einsamkeit Albano, dessenHerz und Augen voll Thräuen standen, die er schamhaft ver-barg, und die ihn doch vor seinem eignen Urthcile so recht-fertigten und erhoben! Er trug sich nämlich mit dem son-derbaren Jrrthnme feuriger und starker Jünglinge, er habekein weiches Herz, zu wenig Gefühl und sei schwer zu rühren.Aber jetzt gab ihm die Entkräftung einen dichterischen weichenVormittag, wie er noch keinen gehabt, wo er alles weinendumarmen wollte, was er je geliebt feine guten fernen Pflcgc-eltern in Blnmcnbühl seinen kranken Vater, der's gerade