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„stein auf diese Brust und zermalme sie, wenn sie die Tugend„und die Gottheit und ihr Herz verloren hat."
Albano sprach darum so warm, weil er einer unaussprech-lichen Verehrung für die kraftvolle Seele des Ritters nichtentsagen konnte; er stellte sich immer die Qualen und daslange Sterben eines so starken Lebens, den scharfen Raucheines so großen, kalt ansgegossenen Feuers vor, und schloß ausden Regungen seiner eignen lebendigen Seele aus die der väter-lichen, die nach seiner Meinung nur langsam auf einer breitenUnterlage schwarzer kalter Menschen so zerfallen war, wie manDiamanten nicht anders verflüchtigt als aus einer Unterlagevon ausgebrannten todtcn Schmicdckohlcn.-
Don Gaspard, der die Menschen selten und nur gelindetadelte — nicht aus Liebe, sondern ans Gleichgültigkeit —antwortete dem Jüngling geduldig: „Deine Wärme ist zn„loben. Mit der Zeit wird sich alles geben. — Jetzt lass'„uns essen." —
6. Z y k c l.
Der Speisesaal unserer Eiländer war im reichen Pallasteder abwesenden Borromäischcn Familie. Man gab der schönenInsel den Parisapfcl und Lorbcerkranz. Augusti und Gas-pard schrieben ihr das Bclobungsschrcibcn in einem leichtenklaren Styl, nur Gaspard mit mehr Antithesen. Albano'sBrust war mit einer neuen Welt gefüllt, sein Auge mit einemSchimmer, seine Wangen mit freudigem Blut. Der Bau-meister erhob sowol den Geschmack als den Kammcrbcutcl desErbprinzen, der durch beide zwar nicht artistische Meister, aberdoch Meisterstücke in sein Land mitbrachtc und aus dessen Ver-anlassung eben dieser Dian nach Italien ging, um für ihn