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trat er vor ihm mit fallenden Armen zurück, und die aufge-deckte Wunde blutete nngefühlt nieder — und er blickte, zäh-neknirschend vor wilder junger Liebe und vor Schmerz, undmit großen Eistropfen in den Augen, den Stummen an und
riß ihm die Hand vom Herzen. --Hier schlug erwachend
Gaspard die Augen auf und sagte: „willkommen, mein lieber„Sohn!" — Da sank ihm mit unübcrschwenglicher Seligkeitund Liebe das Kind ans Vaterherz und weinte und schwieg.„Du blutest, Albano," sagte Gaspard, ihn sanft zurückstem-mcnd, „verbinde dich!" — „Laß mich bluten, ich will mit dir„sterben, wenn du stirbst — o wie Hab' ich so lange nach dir„geschmachtet, mein guter Vater!" sagte Albano, noch tiefererschüttert von dem kranken väterlichen Herzen, das er jetztan seinem heftiger schlagen fühlte.
„Recht gut, verbinde dich aber!" sagt' er; und als derSohn cs that und während des schnellsten Umwickclns mitunersättlicher Liebe in das väterliche Auge schauete, und alsdas Auge nur kalte Blitze warf wie sein Ring-Juwel —so schlug aus den Kastaniengipfcln, dem heutigen Throne derMorgensonne, der leise Mond sein frommes Auge stillend aus,uud dem entflammten Albano war es an diesem kindlichen undmütterlichen Wohnplatzc, als schaue der Geist seiner Muttervom Himmel und rufe: „ich werde weinen, wenn ihr euch„nicht liebt." Sein wallendes Herz zerfloß, und er sagte sanftzu dem im Mondlicht blcichcrn Vater: „liebst du mich denn„nicht? — „Lieber Alban, versetzte der Vater, man kann dir„nicht genug antworten —> du bist recht gut — es ist recht„gut." Aber mit dem Stolze der Liebe, die sich kühn mitder väterlichen maß, ergriff er fest die Hand mit der Larveund sah den Ritter mit feurigen Thränen an; „mein Sohn,