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10 (1848) Titan : erster Band
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sagte sein Herz, ich will dich so unaussprechlich lieben, du lie-ber Vater!

Die Sonne erkaltete an der feuchten Erde > nur nochdie zackige Mauerkrone aus den Goldstusen der Glctscherspitzenglühte über ausgelöschtcn Wolken und die Zauberlaterneder Natur warf ihre Bilder nur noch gezogner und matter:da ging eine lange Gestalt in einem offnen rothen Mantellangsam um die Zedratobäumc aus ihn zu, rieb mit der Rech-ten an der Stelle des Herzens, woran kleine Funken verglom-men, und zerdrückte mit der halb crhobnen Linken eine Wachs-larve zum Klumpen und blickte in die eigne Brust. Plötzlicherstarrete sie an der Wand des Pallastcs in versteinerter Stel-lung. Albano drückte die Hand auf die kleine Wunde undging nahe zu dem Versteinerten. Welche Gestalt! Auseinem vertrockneten hagern Angesicht erhob sich zwischen Augen,die halb unter den Augenknochcn sortbrannten, eine verachtendeNase mit stolzem Wurf ein Cherub mit dem Keime desAbfalls, ein verschmähender gebietender Geist stand da, dernichts lieben konnte, nicht sein eignes Herz, kaum ein höheres,einer von jenen Fürchterlichen, die sich über die Menschen, überdas Unglück, über die Erde und über das Gewissen erhe-ben, und denen es gleich gilt, welches Menschcnblut sie hin-gießen, ob fremdes oder ihres.

Es war Don Gaspard.

Die Funken-werfende Ordenskette aus Stahl und Edel-steinen verrietst ihn. Die Starrsucht, seine alte Krankheit,statt' ihn ergriffen.O Vater!" sagte Albano erschrocken undumfaßte die unbewegliche 'Gestalt, aber er drückte gleichsamden kalten Tod ans Herz. Er schmeckte die Bitterkeit einerHölle er küßte die starre Lippe und ries lauter > endlich