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2. Z Y k c l. *
Ich wüßte einem Menschen, den ich lieb habe, nichts'schöneres zn wünschen als eine Mutter — eine Schwester —drei Jahre Bcisammenleben aus Isoln llelln — und dann imzwanzigsten eine Morgenstunde, wo er auf dem Eden-Eilandaussteigt und alles dieses mit dem Auge und der Erinnerung aufeinmal genießend umfängt und in die offne Seele drückt. —— O du allzuglücklicher Albano auf dem Rosenpartcrre derKindheit — unter Italiens tiefblauem Himmel — in denschwelgerischen Zitronenlanbcn voll Blüten — auf dem Schooßeder schönen Natur, die dich wie eine Mutter liebkoset undhält, und vor dem Angesichte der erhabnen, die wie einVater in der Ferne steht— und mit einem Herzen, das heuteden seinigen erwartet!-
Die drei Menschen durchirrten jetzt langsam und wankenddas schwimmende Paradies. Obgleich die beiden andern esöfters betreten hatten: so wurde doch ans ihrem silbernenZeitalter durch die Sympathie mit Albano's Taumel wiederein goldenes; der Anblick einer fremden Entzückung weckt denalten Eindruck der unsrigen auf. Wie Leute, die an Bran-dungen und Wasserfällen wohnen, lauter sprechen: so gab dasHerrliche Brausen des aufgeregten Lebens-Meeres ihnen allen,sogar Schoppen, eine stärkere Sprache; nur konnte dieser nieso feierliche Worte, wenigstens Gcbcrden, treffen wie ein an-derer Mensch.
Schoppe, der dem guten Italien den Abschiedskuß zu-wersen mußte, wollte gern noch die letzten nur zerstreuet umden Freudenbecher hängenden Tropfen konscrviren, die so süßwie italiänische Weine waren, voll deutschem Feuerstoff ohne