bar und lieblich gegen das blühende, aber männliche Gesichtabstach.
Nun neckten ihn beide freundlich mit mündlichen Nacht-stücken von den herrlichen User - Ornamenten, zwischen denensie zogen. „Wie stolz (sagte Dian zu Schoppen) richtet sich„dort das Schloß Lizanza und sein Berg, gleich einem Her-cules, mit zwölffachen Gürteln ans Wcinlanb in die Höhe!"— „Den Grasen (sagte Schoppe leiser zn Dian) bringt der„Angen-Schmachtriemen um viel. Seht Ihr nicht, Baumeister,„poetisch zu reden, den Glimmer von Aroncns Stadt? Wie„schön legt sic Lnncns I>Innc cl'Lspngne auf und scheint sich„im nmgcworfncn Pndermantel des Mondscheins für morgen„aufzusetzcn und zn putzen! — Doch ist das wenig, sicht man„dort den heiligen Borromäns, der den Mond als eine frisch-„gewaschcnc Nachtmütze anfhat, besser an: steht der Gigant„nicht wie der Mikromcgas des deutschen Staatskörpcrs dort,„eben so hoch, eben so starr und so steif?" —
Der Glückliche schwieg und gab statt der Antwort einenHanddruck der Liebe — er träumte nur die Gegenwart undzeigte, er könne warten und entbehren. Wie ein Kindcrherz,dem die Vorhänge und die Nachmitternacht das nahe Weih-nachtsgeschenk verdecken, zog er aus dem Luftschiffe mit festerBinde dem nahen Himmelreiche entgegen. Dian trug, so weitcs das Doppcllicht des Mondscheins und der nachhclfcndenAurora znließ, eine Zeichnung von dem verhüllten Träumer-in sein Studienbuch.-Ich wollt', ich hätte sic da und
säh' es, wie mein Liebling mit dem unterbundenen Sehnervenauf ihr zugleich das gegen die innere Welt gerichtete Auge desTraumes und das gegen die äußere Welt gespitzte Ohr der
Jea» Kauvs ausgkw. Wrr!e. X. 2